Münsterer Gemeindemitarbeiter starten mit 70.000 Läufern bei der J.P.-Morgan-Corporate-Challenge

Gemeinschaft und guter Zweck stehen zum 5. Mal ganz vorne an: Die Münsterer sind fleißig, doch sind sie auch sportlich? Zumindest für eine ganze Reihe Läufer aus der kleinen Gemeinde an der Gersprenz trifft das zu, denn sie laufen regelmäßig bei der jährlichen J.P.-Morgan-Corporate-Challenge mit. Teilnehmen können Mitarbeiter von Unternehmen und Kommunen, die von ihrem Arbeitgeber gemeldet werden, der das Startgeld ebenso wie das RMV-Ticket trägt. Von dem eingenommen Geld unterstützt der Veranstalter Projekte im Bereich Kultur und für Behinderte Menschen. „Für uns als Gemeindeverwaltung ist es selbstverständlich, etwas für einen guten Zweck zu tun, wenn dabei noch die Gemeinschaft unserer Mitarbeiter gestärkt wird“, erläutert Bürgermeister Walter Blank, den die Fitness seiner etwa zehn teilnehmenden Männer und Frauen jeden Alters mit Stolz erfüllt: Immerhin werden 5,6 Kilometer Strecke zurückgelegt. Doch es ist nicht die sportliche Herausforderung, die den Anreiz zum mitlaufen darstellt, wie Wolfgang Kleinheinz, Mitarbeiter des Klärwerks, weiß: „Wir als Mitarbeiter der Gemeinde Münster sind in diesem Juni bereits das fünfte Mal gestartet und bislang haben wir noch immer viele andere Münsterer getroffen, die für Unternehmen aus dem Ort oder aber für ihre Arbeitgeber in Frankfurt starten. Insgesamt ist das eine tolle und vielseitige Veranstaltung – einfach ein ganz besonderes Erlebnis.“ Ausgestattet mit selbstentworfenen Münster-T-Shirts und dem Motto: „Wir kümmern uns um unseren Teil der Welt“ waren Mitarbeiter vom Klärwerk, dem Hallenbad, dem Bauhof und der Verwaltung gemeinsam unterwegs. „Wir sind ja alle für einen ganz bestimmten Teil von Münster zuständig, eben einer kleinen Welt und die tragen wir so nach Frankfurt, also in die große weite Welt hinaus“, schmunzelt Kleinheinz, der sich das Motto ausgedacht hat. Während er und sein Kollege Volker Roßkopf seit 2008 mit von der Partie und damit schon echte Routiniers sind, war Melanie Oesterling erstmals im Gedränge der Mainmetropole dabei. „Für mich, als neue Mitarbeiterin der Gemeinde, war die Teilnahme an der J.P.Morgan-Challenge auch deshalb wertvoll, weil ich gleich meine neue Kollegen kennen lernen konnte und das in einem ganz offenen und herzlichen Umfeld“, schwärmt die neue Bademeisterin. Ebenso wie ihre Mitstreiter ist sie absolut beeindruckt von dem bunten Treiben um den Lauf herum und erzählt mit leuchtenden Augen: „Überall sind Sambatänzerinnen, Cheerleader und Musikgruppen, die für Stimmung sorgen, es ist einfach unglaublich viel los.“ Auch Roßkopf ist begeistert von der Atmosphäre und schildert anschaulich, dass sportliche Höchstleistungen nicht im Vordergrund stehen: „Die Strecke ist voller Läufer und es ist schon recht eng. Aber am Rand steht das Publikum und jubelt einem zu, das ist ein besonders erhebendes Gefühl.“ Das bestätigt auch Kleinheinz in seinem Fazit: „Wenn man die letzten 200 Meter zurücklegt, ist man schon fast entäuscht, dass der Lauf schon zu Ende geht. Aber wir wissen ja: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei und können hoffentlich noch mehr Kollegen zur Teilnahme motivieren.“ Bis es soweit ist, halten sich die Mitarbeiter der Münsterer Verwaltung fit und trainieren wöchentlich mit einer halben Stunde Waldlauf – es geht also fleißig und sportlich zu in Münster.
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