SG Rot-Weiss Babenhausen: Spannender geht’s nicht!

Hoch motiviert gingen die Löwen in die Partie gegen die HSG Nieder-Roden, wollte und musste man doch gewinnen, um weiterhin ein Wörtchen bei der Meisterschaft mitzureden. Dementsprechend stark begannen die Löwen das Derby gegen die HSG, die verletzungsbedingt mit drei Stammspielern weniger anreiste. So stand es dann auch nach knapp dreizehn Minuten 9:4 für die SG RW. Der Nieder-Röder Spielertrainer Andreas Knaf reagierte auf diese Situation, nahm eine Auszeit, stellte seine Mannschaft neu ein, und wechselte den Torhüter. Dann kamen die Gäste besser ins Spiel. Vor allem überzeugte hier der eingewechselte Schlussmann Jens Rhein, der klare Torchancen der Löwen vereitelte und auch einen ersten Siebenmeter abwehren konnte. Dennoch konnten die Löwen auf 13:9 enteilen, ehe die Gäste von der HSG zwischen der 22. und 25. Minute durch einen 4-Torelauf auf 13:13 wieder anschließen konnten. Sekunden vor der Halbzeit, beim Stand von 15:14, wurde der HSG noch ein Siebenmeter zugesprochen, der nach zwischenzeitlich erfolgtem Halbzeitpfiff noch ausgeführt wurde. Einmal mehr konnte Löwen-Torhüter Markus Breidenbach, der ebenfalls einen guten Tag erwischt hatte, seine Torhüterqualität unter Beweis stellen, wehrte den Strafwurf ab, und so gingen die Löwen mit dem 15:14 in die Pause.
Nach der Pause fiel der Ausgleich zum 15:15, erzielt durch einen Siebenmeter, und anschließend daran sollte die HSG erstmals mit dem 15:16 in Führung gehen. Die Löwen zogen gleich, erhöhten auf 17:16 und mit verwandeltem 7m auf 18:16. So ging es weiter bis zum 20:20. Dann gelang den Rot-Weissen ein 3-Torelauf zum 23:20 in der 15. Minute der zweiten Hälfte, und die Löwen schienen nun davon zu eilen, worauf Gästetrainer Knaf wiederum mit einer Auszeit reagierte. Die HSG kämpfte unverdrossen, schloss zum 25:25 auf, und legten in dieser Phase des Spiels sogar auf 28:26 vor. Jetzt schien es so, als sollte das Spiel zu Gunsten Nieder-Rodens ausgehen, zumal die Löwen in dieser Phase des Spiels in doppelter Unterzahl agieren mussten. Doch durch eine tolle Mannschaftsmoral und eisernen Kampf kam die Mannschaft wieder zurück, und erkämpfte sich den Ausgleich zum 28:28, als die HSG in doppelter Unterzahl dem Ansturm begegnen musste, in dem den Löwen auch noch ein 7m zugesprochen wurde. Nun konnten die Rot-Weissen auf 31:28 erhöhen, und im letzten Angriff gelang der HSG mit einem Treffer das Spielergebnis auf 31:29 festzuschreiben. Insgesamt gesehen haben alle Spieler ihr Bestes gegeben, doch nicht unerwähnt bleiben dürfen der kämpferische Einsatz von Jakob Stoffel sowie die sehenswerten Tore von Carl Erk. Beide Trainer zeigten sich am Ende des Spiels sehr zufrieden, ein Spiel das eigentlich zwei Sieger mit jeweils zwei Punkten verdient hätte. Andreas Knaf freute sich darüber, dass die HSG „ein gutes Spiel gezeigt, und Babenhausen lange geärgert hat“, und Christian Seliger lobte den Gegner ebenfalls: “Sie haben uns an den Rand einer Niederlage gebracht. Am Ende war das Spiel an Spannung nicht zu überbieten“. Nun gilt es am 18. März, diese Leistung erneut abzurufen, wenn das Spiel um 18 Uhr gegen die SKG Roßdorf, angepfiffen wird. Eine Begegnung, die nicht weniger Brisanz aufzeigt als das Spiel gegen Nieder-Roden. Hier sind alle Fans gefragt, die Löwen zu unterstützen.
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