Techniktraining mit dem japanischen Großmeister

von links nach rechts: Christof Gladysz, Sensei Takafumi Shigeoka und Hellwig Landau
Tamanégi Coaches trainieren in Maintal mit Sensei Takafumi Shigeoka | Im März 2015 holt der hessische Judoverband den japanischen Großmeister Sensei Takafumi Shigeoka nach Maintal. Der Träger des 8. Dan wurde 1967 in Salt Lake City Weltmeister bis 63 Kg und war über viele Jahre Cheftrainer der japanischen Nationalmannschaft. Hellwig Landau (2. Vorsitzender) und Christof Gladysz (Jugendtrainer) nutzten die Gelegenheit, unter der Anleitung einer der  japanischen Judolegenden zu traineren und gleichzeitig wichtige Punkte für die Trainerlizenzverlängerung zu sammeln.

In diesem Techniklehrgang der Extraklasse begann man am Morgen mit dem Bodenprogramm. Haltetechniken (osaekomi-waza) und deren Befreiungen wurden gezeigt und nach einer Übungsphase in Boden-Randoris (Übungskämpfe) gleich im Kampf erprobt. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es weiter mit den Würge- und Hebeltechniken (shime-waza und kansetsu-waza).

In der Mittagspause konnte man die Halsmuskulatur und Armgelenke wieder etwas regenerieren, um anschließend Standtechnikern (tachi-waza) gemeinsam zu erarbeiten. Im Vordergrund standen hierbei Fuß- und Beintechniken (ashi-waza) und deren Kombinationen sowie Opferwürfe (sutemi-waza). Dabei ging der Großmeister auch auf seine speziellen Griffarten ein (kumi-kata), um sich anschließend der vielen Fragen seiner eifrigen Schüler zu stellen. Den Abschluss des langen lehrreichen Tages bildeten mehrere Standrandoris mit wechselnden Partner, die sich bei 50 Teilnehmern anbieten.
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