Bahngipfel: Deutsche Bahn investiert knapp drei Milliarden Euro in Hessen

Die Bahn setzt weiter auf Hessen: Frankfurt als zentraler Standort soll gestärkt werden. Und 2,8 Milliarden Euro werden bis 2015 in die Eisenbahninfrastruktur im Bundesland investiert. Das sind die handfesten Ergebnisse des so genannten "Bahngipfels", an dem die Landespoiltik und das DB-Management teilgenommen haben.

Bahnchef Rüdiger Grube betonte, dass sich das Unternehmen seiner Verantwortung bewusst sei: „Hessen ist aufgrund seiner zentralen Lage eine entscheidende Drehscheibe für den nationalen und internationalen Eisenbahnverkehr und die Logistik.“

So ist geplant, dass Kunden in den kommenden Jahren direkt von Frankfurt nach Marseille und London fahren können.

Mit Investitionen von 15 Millionen Euro will die Bahn die Qualität ihres Nahverkehrs in Hessen erhöhen. 2,8 Millionen Euro werden bis 2014 für zusätzliches Sicherheitspersonal ausgegeben. Im gleichen Zeitraum fließen 1,2 Millionen Euro in die so genannte "Graffitiprävention".

Auch in die Sauberkeit der DB-Nahverkehrszüge wird investiert, so dass die Züge bei Bedarf bis zu dreimal täglich gereinigt werden können. Mobile Instandhaltungsteams sollen kleinere Schäden an den Regionalbahnen beseitigen. Dafür werden 16 Mitarbeiter eingestellt.

Zudem wird mit 41 Millionen Euro für das neue Elektronische Stellwerk „Nördliche Bergstraße“ die Leistungsfähigkeit der Main-Neckar-Bahn gesichert.
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