HSE eröffnet neues Ausbildungszentrum in Darmstadt: Investition in die Zukunft – attraktiver Standort

Neues Ausbildungszentrum: Die HSE-Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Oberbürgermeister Jochen Partsch und Matthias Haas, Technischer Ausbildungsleiter der HSE (von rechts) bei der Eröffnung. (Foto: HEAG Südhessische Energie AG (HSE))
DARMSTADT (ler) – Die HSE hat den Standort ihres Ausbildungszentrums von Pfungstadt nach Darmstadt verlegt. Kurze Wege, leichtere Kommunikation, hervorragende Bedingungen – das sind zusammengefasst die größten Vorteile des Umzugs. „Der neue, zentrale Standort macht unsere Ausbildung um einiges attraktiver. Wir modernisieren damit unsere Ausbildung und investieren in die Zukunft des Nachwuchses und des Unternehmens“, sagte die HSE-Vorstandsvorsitzende Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, die die neuen Räume in der Frankfurter Straße 100 am Montag (18.) zusammen mit dem HSE-Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Jochen Partsch, und dem Personalvorstand Andreas Niedermaier offiziell eröffnete.
Hell, großzügig und übersichtlich präsentiert sich das neue Ausbildungszentrum. Sein Mittelpunkt ist die Ausbildungswerkstatt für die technischen Berufe inklusive zwei moderner, abgetrennter Schweißer-Kabinen für spezielle Arbeiten und einer schallisolierten Schleif-Kabine. Außerdem gibt es einen großen, teilbaren Schulungsraum für Werksunterricht, Prüfungen und die Arbeit in Lerngruppen sowie ein PC- und Elektrolabor. Hier können die Azubis in ruhiger Atmosphäre acht miteinander vernetzte PC-Arbeitsplätze nutzen. Der Raum ist mit einem interaktiven Whiteboard ausgestattet und kann auch für Schulungen der HSE genutzt werden. Weiterhin haben Auszubildende die Möglichkeit, an einem Elektrosteckplatz Gelerntes zu vertiefen und praktisch zu testen. „Mit ihrem neuen Ausbildungszentrum verbessert die HSE die Bedingungen für ihre Azubis erheblich. Das Unternehmen setzt damit ein deutliches Zeichen für die Wichtigkeit der Ausbildung am Standort Darmstadt und in der Region“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch.
Die Fläche des neuen Ausbildungszentrums ist zwar kleiner als in Pfungstadt, das gleichen die neuen Räumlichkeiten aber durch ihre klare Gliederung und intelligente Einteilung aus. Für die Ausbildung hat die HSE im so genannten Werkstattgebäude Platz geschaffen, in dem auch die Kfz-Werkstatt und die Schlosserei des Unternehmens untergebracht sind. Die Schlosserei wurde für den Umbau deutlich verkleinert. Maschinen werden jetzt zum Teil sowohl von der Schlosserei als auch von der Ausbildungswerkstatt eingesetzt und Aufenthaltsräume und Umkleiden im Untergeschoss werden gemeinschaftlich genutzt.
Das neue Ausbildungszentrum ist von einem Architekturbüro geplant worden, an der Ausführung waren verschiedene Firmen beteiligt. Doch einen großen Anteil an der Entstehung hatten auch die Auszubildenden selbst: Bei den Gewerken Lüftung, Klima, Sanitär und Elektro unterstützten rund 20 HSE-Azubis des zweiten und dritten Lehrjahrs die Bau- und Montagearbeiten. Unter anderem haben die drei Azubis Markus Keller, Markus Steigerwald und Moritz Liersch die komplette Werkstattsteuerung mit integrierter sicherheitstechnischer Abschaltung selbst geplant, programmiert und verdrahtet. Kaufmännische Azubis haben sämtliche Bestellungen abgewickelt und die Abrechnung des Projektes gemanagt. Auch der Umzug von Pfungstadt nach Darmstadt erfolgte komplett ohne Umzugsunternehmen. „Unsere Azubis haben also bei diesem Projekt eine Menge gelernt und dazu beigetragen, dass der Umzug der Ausbildung kostengünstig verwirklicht werden konnte“, sagte die Vorstandsvorsitzende. Die Investition wird sich für die HSE schon nach wenigen Jahren rechnen, weil künftig keine Mietkosten mehr für die Immobilie in Pfungstadt anfallen.
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