Unternehmensleitung von Expertus Europaea mit Verdienstmedaille des Landes Hessen geehrt

Stolz auf Urkunde und Medaille: Gerd und Silke Grimberger freuen sich über ihre Auszeichnung. (Foto: Expertus Europaea)

Das Ministerium des Inneren und für Sport in Wiesbaden hat das Management des Sachverständigenbüros „Expertus Europaea“ mit der Katastrophenschutz-Medaille in Bronze (Stufe I) ausgezeichnet. Geschäftsführerin Silke Grimberger und Partner Dr. Gerd Grimberger nahmen die Medaillen für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit beim Deutschen Roten Kreuz am 30.8.2017 im Landratsamt Groß-Gerau entgegen.

Die beiden Manager aus Mörfelden-Walldorf engagieren sich seit ihrer Jugend im Ehrenamt für andere. Silke Grimberger, die 1988 beim Jugendrotkreuz angefangen hat, zeigte sich hocherfreut über die staatliche Anerkennung:

„Dass wir die Katastrophenschutz-Medaille in Bronze erhalten, erfüllt uns mit Stolz und Freude. Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit und Herzensangelegenheit, dass wir uns für unsere Mitmenschen einsetzen. Die Arbeit für das DRK in unserem Bundesland ist natürlich zeitaufwendig, bei uns kommen im Jahr an die 200 Stunden zusammen. Aber wir machen das gern und sehen es als wichtige Ergänzung zum Arbeitsalltag des Sachverständigenunternehmens Expertus Europaea. Uns geht es gut, unser Firmenkonsortium ist auch überregional und international erfolgreich. Deshalb sehen wir uns in der Pflicht, auch etwas für diejenigen zu tun, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“

Silke Grimberger und ihr Ehemann Gerd packen einfach mit an, wo Hilfe gefragt ist: Beim diesjährigen Hessentag in Rüsselsheim haben sie Sanitätsdienste abgeleistet und sich bei Unfall-Hilfsstellen um verstauchte Füße und Wespenstiche bei den Besuchern des größten Landesfestes gekümmert.

2015 hatten die Unternehmer aus Mörfelden-Walldorf drei Flüchtlingslager mit aufgebaut: Als nachts die Busse in Darmstadt, Riedstadt und Goddelau ankamen, kümmerten sich Silke und Gerd Grimberger um die Erstversorgung der Neuankömmlinge in den Behandlungszelten. Sie legten Verbände an, maßen Fieber, assistierten den Ärzten bei deren Diagnosestellungen und gaben Dusch-Utensilien sowie Zahnbürsten an die Hilfesuchenden aus. – Erfahrung haben beide auch in der Katastrophenprävention: 2010 übten sie die Betreuung von „Verletzten“, falls ein Schnellzug entgleist. Und auch bei der Fußball-WM 2006 standen beide bereit als Einsatzkraft für den Ernstfall.
Ob Sanitätsdienste, Blutspende-Aktionen oder Arbeit in der DRK-Kleiderkammer – die Expertus-Europaea-Geschäftsführung ist an mehreren Stunden pro Woche immer für andere da.

Die Katastrophenschutz-Medaille ist 2003 vom damaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU) gestiftet worden. Sie wird zur Anerkennung und Würdigung von Verdiensten um den Katastrophenschutz im Land Hessen von Innenminister Peter Beuth (CDU) verliehen. Die Auszeichnung gibt es in drei Stufen: für mindestens zehnjährige, 25- und 40-jährige Dienstzeit.
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