Interessanter Gang durchs Ried mit Überraschung

Aufwärmen mit Glühwein
Inspiriert von dem Roman „Gang durchs Ried“ von Elisabeth Langgässer führte Alfred Fischer die Wandergruppe durch das schöne Ried. Ausgangspunkt war der Bensheimer Hof hinter Leeheim. Hier beginnt der „Elisabeth-Langgässer-Weg“, den die Pädscherstrampler laufen wollten. Direkt am Bensheimer Hof erläuterte Alfred Fischer noch einige historische Details zum Hof, bevor es auf den Weg Richtung Knoblochsaue ging. Der nächste Stopp war am Plattenhof, einem alten Försterhaus, das nun einer Fischforschungsstation als Unterkunft dient. Dem geplanten Abriss stehen im Moment noch einige hundert Fledermäuse entgegen, die hier in dem Haus Unterschlupf gefunden haben. Weiter führte der Weg in südliche Richtung durch Waldgebiet, wo die Wege noch schneebedeckt waren. Mit freundlichem Sonnenschein lief die Gruppe weiter bis zum Altrhein, um dann auf dem Damm entlang weiter zur Schwedensäule zu gelangen. Diese Säule markiert die Stelle, an der der Schwedenkönig Gustav Adolf 1631 im 30jährigen Krieg den Rhein überquerte und schon 1632 ließ er diese Säule bauen. Der weitere Weg führte zu den Kolken. Sowohl das Neujahrsloch, als auch die Bruderlöcher sind durch Dammbrüche bei Hochwasser des Rheins entstanden. Als dann die Wandergruppe über den Deich schaute, staunten sie nicht schlecht. Die Wanderfreunde Inge und Berthold hatten eine kleine Bar aufgebaut. Heißer Glühwein und „Frostschutz“ sorgten für ein angenehmes Aufwärmen. Anschließend ging es zurück zum Bensheimer Hof. In der wieder eröffneten renovierten Riedhalle fand die Schlusseinkehr statt.
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