Pädscherstrampler im wunderschönen Rheingau

Wanderweg kurz hinter Schloss Vollrads
Die beiden Wanderführer Alfred und Waldemar Lutz hatten gemeinsam zu einer Rundwanderung im Rheingau eingeladen. Bei bestem Sonntagswetter fuhren 27 Wanderfreunde in Fahrgemeinschaften nach Johannisberg. Auf der Allee zum Schloss stellten wir unsere Fahrzeuge ab und machten uns auf den Weg durch die Weinberge. Mit von der Partie waren auch diesmal wieder die eifrigen Wanderer der HPE und ihre Betreuerin. Von der Höhe der Weinberge aus erschlossen sich fantastische Ausblicke auf den Mittelrhein bis hinüber nach Ingelheim. Das Schloss Vollrads war unser erstes Ziel. Zuvor hatte uns Alfred Lutz die Legende von Karl, dem Spätelesereiter erzählt. Wir bewunderten die schöne Anlage des Schloss Vollrads und wanderten dann weiter bis zu einer offenen Hütte mitten in den Weinbergen, wo unsere Mittagsrast angesagt war.
Gut gestärkt führte uns der Weg nun leicht aufwärts weiter durch die Weinberge in den Vorderwald. Der schattige Wald war uns jetzt sehr angenehm, denn in der Zwischenzeit hatten sich die Wolken gänzlich verzogen und die Sonne schien kräftig vom Himmel. An einer Abzweigung lag ein großer Stapel dicker Holzstämme, die sogleich erklommen wurden für die Trinkpause. Einige Büsche erlaubten den Durchblick bis hinunter zum Rhein, rechts und links das Wechselspiel zwischen Wiesen und Mischwald. In westliche Richtung ging es weiter, bis wir auf den Wanderweg von Stephanshausen nach Marienthal stießen. Im oberen Bereich des schönen Elsterbachtals verlief unser Weg leicht bergab. Kurz vor dem Kloster Marienthal wurde noch einmal unsere ganze Aufmerksamkeit gefordert - der Weg war nicht befestigt und führte recht steil bergab. Danach war am Kloster Marienthal eine kurze Rast angesagt, in der uns Waldemar Lutz erklärte , dass hier die erste Klosterdruckerei der Welt stand. Weiter ging es leicht bergab zur Elstermühle. Hier überquerten wir den Elsterbach und stiegen erneut an nach Johannisberg. Am Parkplatz angekommen wechselten wir unser Schuhwerk und legten unsere Rucksäcke ab. Zu Fuß ging es dann zum Weingut Gietz. Hier wartete auf uns ein kräftiges Essen, denn am Ende unserer 4,5-stündigen Wanderung hatten wir nicht nur Durst , sondern auch einen guten Appetit.
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