Stammtisch der Generationenhilfe Groß-Gerau e. V.

Beim Stammtisch der Generationenhilfe Groß-Gerau am 26.04.2011 wurde noch einmal das Projekt Lese-Mentor vorgestellt.
Frau Breitlow-Anger von der Nordschule in Groß-Gerau informierte die zahlreich anwesenden Mitglieder darüber, dass der Buchhändler Otto Stender mit einem Freundeskreis den Verein "Mentor - Die Leselernhelfer" gründete. Ziel war und ist es, dass Kinder und Jugendliche durch regelmäßiges Lesen selbstbewusste Persönlichkeiten werden.
Lese-Mentoren helfen und unterstützen Kinder beim Lesen(lernen). Grundprinzip ist die 1 : 1-Betreuung, das heißt, ein Mentor betreut ein Kind. Eine oder zwei Schulstunden pro Woche soll sich der Mentor mit dem Kind beschäftigen. Dazu gehören außer lesen auch erzählen, spielen, malen und alles, was dem Kind und seinem Betreuer Spaß macht.
Die Betreuung findet in der Schule statt; in der schuleigenen Bibliothek, in der genügend Material vorhanden ist, oder einem Klassenzimmer.
Die Schüler, die an dem Projekt teilnehmen, werden von den Klassenlehrer/innen vorgeschlagen; die Eltern der Kinder geben die Einwilligung zu dieser Förderung.
Vier Mitglieder der Generationenhilfe Groß-Gerau sind bereits Lese-Mentoren. Sie berichteten von ihren durchweg positiven Erfahrungen. Allen macht die Arbeit mit den Kindern großen Spaß.
Als Mentor braucht man keine besonderen pädagogischen Kenntnisse; Interesse am Lesen und Freude an der Arbeit mit Kindern sind wichtiger.
Mentoren können an Schulungen und regelmäßigen Treffen in Frankfurt - dem Sitz der Leselernhelfer Hessen - teilnehmen.
Wichtig ist der Kontakt zum Lehrer. In der Nordschule treffen sich die Mentoren zum Erfahrungsaustausch und erhalten Informationen über geeignete Lektüre und Tipps zum Motivieren der Kinder.
Der Einsatz als Mentor erfolgt ehrenamtlich.

Frau Goldschmidt, die erste Vorsitzende der Generationenhilfe Groß-Gerau, machte noch auf ein weiteres Projekt aufmerksam, bei dem ehrenamtliche Lesepaten für die Alphabetisierungskurse der Kreisvolkshochschule gesucht werden. Um die Migranten noch intensiver zu unterstützen, soll parallel zum laufenden Unterricht regelmäßig mit einzelnen Teilnehmern die deutsche Sprache geübt werden. Dabei kann dann ganz individuell auf die Bedürfnisse eingegangen werden.

Interessierte an den beiden vorgestellten Projekten können sich im Büro der Generationenhilfe Groß-Gerau melden (Telefon 06152 711190). Sie erhalten dort weitere Informationen.
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