Wanderfreizeit der Pädcherstrampler (Teil 1)

Die Pädcherstrampler hatten wunderschöne Wandertage im Erlebnisland Werra-Meißner. Die Anreise am Freitagmittag erfolgte noch bei bedecktem Himmel, aber die Sonne setzte sich immer mehr durch, sodass der nachmittägliche Stadtrundgang in Eschwege bei angenehmen Temperaturen und Sonnenschein erfolgte. Der mittelalterliche Stadtkern zeigt sich mit Landgrafenschloss, alten Kirchtürmen und vielen alten Fachwerkhäusern. Eine Besonderheit sind die schönen Schnitzereien im Fachwerkgebälk. Eine grüne Oase mitten in der Stadt ist der Sophiengarten, der terrassenförmig angelegt ist und zahlreiche Blumen sowie Küchen- und Heilkräuter beherbergt. Zum Abschluss lauschten wir noch dem Glockenspiel neben dem Rathaus, das mit 16 Glocken wöchentlich eine andere Melodie spielt.
Am Samstagmorgen hieß es um 9:30 Uhr Abfahrt vom Hotel, eine kurze Autofahrt nach Hitzelrode und dann die Wanderstiefel geschnürt. Der Premiumwanderweg P4 durch die „hessische Schweiz“ mit 16 km Gesamtlänge stand heute auf dem Programm. Dann begannen 25 Pädcherstrampler den Anstieg zur „Silberklippe“. Ein frischer Wind machte den Aufstieg angenehmer. Immer wieder führte der Pfad an steile Abbruchkanten, von denen aus betörende Ausblicke auf die darunterliegenden Täler möglich waren. Besonders von der „Silberklippe“ gab es Fernblicke auf jenes Gebiet, das vor der Wiedervereinigung noch unzugänglich war. Weitere Aussichtspunkte waren „Salzfrau“, „Pferdeloch“ oder „Weißer Graben“. Nach knapp 2 Stunden erreichten wir unseren Rastpunkt „Wolfstisch“. Gut gestärkt setzten wir dann unsere Tour fort und kamen an einem alten Kalkbrennofen vorbei, wo ein Hinweisschild auch die chemischen Reaktionen erklärte. Bei der „Schönen Aussicht“ gab es dann die Möglichkeit, den anspruchsvollen Teil des Weges auszulassen und auf einer Abkürzung zum Ausgangspunkt zurückzuwandern.
Der nächste Abschnitt - zwischen „Hohestein“ und „Hörne“ - erforderte doch schon Schwindelfreiheit und eine gewisse Trittsicherheit, da es über schmale Grate und über steile Geröllhalden ging. Jedoch haben alle auch dieses anspruchsvolle Stück mit Bravour gemeistert. Von nun an ging es stetig bergab zu unserem Ausgangspunkt zurück.
(Fortsetzung folgt)
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