Wanderfreizeit der Pädscherstrampler (Teil 2)

die Pädscherstrampler im Kessel der "Blauen Kuppe"
Der dritte Tag unserer Wanderfreizeit wurde ein prächtiger Tag mit viel Sonnenschein und einer Gesamtwanderstrecke von 21 km. Dieser Premiumweg P3 führt von Eschwege über die „Blaue Kuppe“ zu den Leuchtbergen mit Bismarckturm.
Abfahrt war auch heute um 9:30 Uhr vom Hotel ein kurzes Stück mit dem Auto zum Parkplatz unten an der Werra. Eine Woche vorher hätten wir hier nicht parken können, da war noch alles überschwemmt. Nun aber ging es auf Schusters Rappen zunächst durch Eschwege, wobei es bei dem Innenstadt-Gewirr gar nicht so einfach ist, den Weg nach draußen zu finden. Einmal auf der Anhöhe hatten wir nun die „Blaue Kuppe“ vor Augen, die unser nächstes Ziel war. Es handelt sich hier um ein Naturschutzgebiet mit geologischer Besonderheit. Ein Vulkanschlot aus der Tertiärzeit (ca. 10 – 12 Mio. Jahren) erreichte nicht die Erdoberfläche und blieb im Buntsandstein stecken. Heute bestaunten wir mächtige Felsbrocken in einem riesigen Kessel. Nach einer kurzen Trinkpause ging es zunächst weiter bis zu der Stelle, wo einige Mitwanderer den kürzeren Weg zurück nach Eschwege wählten.
Für die anderen begann nun der Aufstieg zum Lotzenkopf, der sich als sehr matschig erwies, da wohl kurz vorher große Räumfahrzeuge im Wald alles aufgewühlt hatten. Endlich oben angekommen, hatten wir uns die Mittagspause redlich verdient.
Anschließend ging es auf einem schönen Kammweg durch den Schlierbachswald bis zu den Leuchtbergen bei Eschwege. Dort lockte ein schöner Biergarten allerdings mehr als die Besteigung des Bismarckturms. Nachdem wir unseren Durst gestillt hatten, waren nur zwei mutige Wanderer bereit, den Bismarckturm zu erklimmen. Etwas unterhalb bewunderten wir noch die „Schäfer-Halle“ mit dem heeren Spruch „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ bevor wir dann ans Ufer der Werra kamen und zurück nach Eschwege liefen.
Abends nach dem Abendessen war dann die Zeit gekommen, unserem Wanderführer Dietmar Plettrichs und seiner Frau Gudrun ganz herzlich für die Organisation und Durchführung dieser schönen Wandertage zu danken. Ein Korb mit vielen typischen Leckereien dieser Gegend inklusive „ahle Worscht“ konnten sie mit nach Hause nehmen.
Für diejenigen, die noch nicht genug hatten von dieser schönen Gegend – und das waren fast alle – gab es am Abreisetag noch eine kleine Wanderung direkt am hohen Meißner. Vom Aussichtspunkt Schwalbenthal ging es noch weiter bergauf bis auf 722 m und einer herrlichen Fernsicht. Aber auch der Falkenteich mit einer steilen Felswand an einer Seite, wo zahlreiche Wanderfalken ihr Nest haben, lag idyllisch mitten im Wald. Und schließlich führte uns Dietmar Plettrichs noch zum Frau Holle Teich, der malerisch mit Frau Holle als Holzfigur neben der Straße lag. Mit diesem wunderschönen Bild endete nun wirklich unsere Wandertour. Noch ein letztes gemeinsames Mittagessen in einem Landgasthof und dann machte sich jeder auf die Heimreise.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.