ARD-Börsenexperte Markus Gürne zu Gast bei der Volksbank

Spannende Hintergrundinformationen bot ARD-Börsenexperte Markus Gürne (r.) bei seinem rund einstündigem Vortrag inkl. anschließender intensiver Diskussion in der Stadthalle Groß-Gerau
Groß-Gerau: Stadthalle |

"Die Rolle Europas in einer veränderten Welt"

Es ist eine Kunst, innerhalb einer Stunde die komplexe geopolitische Lage nebst ihren wirtschaftlichen Folgen verständlich darzulegen. ARD-Börsenexperte Markus Gürne beherrscht diese perfekt. Davon konnten sich die rund 500 Gäste beim Mitglieder- und Kundenforum der Volksbank Darmstadt-Südhessen in der vollbesetzten Stadthalle Groß-Gerau überzeugen.

Seit über 5 Jahren berichtet Gürne im Ersten Deutschen Fernsehen regelmäßig über Börsen, Banken und die weltweiten Finanzmärkte. Zu sehen ist der Experte von montags bis freitags kurz vor der Tagesschau in „Börse vor acht“ und in den ARD-Tagesthemen. Dort spannt er den Bogen, warum Politik, Wirtschaft und Finanzmärkte kommunizierende Röhren sind und Auswirkungen auf die Gesellschaft und uns alle haben. Bekannt ist er auch als Moderator des Wirtschaftsmagazins „Plusminus“ sowie des „Brennpunkts“ aus Frankfurt.

Völlig frei, ohne Stichwortzettel oder Präsentation, legte Gürne in einem spannenden und faktenreichen Vortrag dar, wie sich die Kräfteverhältnisse in der globalen Welt verändert haben. Anhand einer Weltkarte verdeutlichte der ehemalige Auslandskorrespondent für Südasien und spätere Krisen- und Kriegsreporter, wie eingekesselt und optisch klein sich der europäische Kontinent präsentiert. Dabei erklärte er anschaulich die Auswirkungen der aktuellen politischen Weltlage und setzte sich mit der Rolle Europas in einer veränderten Welt auseinander.

Eurokrise, USA, Brexit, Russland und der Nahe Osten – das seien die Herausforderungen, die Europa derzeit auf einen harten Prüfstand stellen und Europas Werte wie Freiheit, Sicherheit, Wohlstand bedrohen, so Gürne. Eine der größten Herausforderungen sei die Bewältigung der Flüchtlingskrise. Ziel müsse es sein, die Fluchtursachen zu bekämpfen.

Als die vier Weltmächte sieht der Fernsehmoderator Indien, China, die USA und Russland. Europa spiele in dieser Liga nicht mit. Europa sei kein geschlossener Kreis – es sei ein Debattierklub mit unterschiedlichsten Interessen. Dennoch ist der Börsenexperte von den Überlebenschancen Europas überzeugt, „wenn wir uns auf das besinnen, was uns eint und nicht auf das, was uns trennt.“
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.