Hygieneregeln auch beim Sport einhalten

Hygiene ist auch beim Sport wichtig. „Gerade bei Kontaktsportarten ist es ratsam, sich nach dem Training mit Seife und warmen Wasser zu reinigen, um sich vor möglichen Infektionskrankheiten zu schützen“, rät Dr. Monika Bodenseh, Präventionsexpertin der BARMER GEK in Hessen.
Sportkleidung und Handtücher gehören nach jedem Gebrauch in die Waschmaschine. Spezielle Schutzausrüstungen wie Helme und andere Protektoren sollten wenigstens einmal in der Woche gereinigt oder desinfiziert werden. Junge Sportler haben ein erhöhtes Risiko, sich über unsaubere Sportausrüstung und direkten Körperkontakt mit Bakterien wie Staphylokokken und Viren wie Herpes oder Pilzen zu infizieren“, warnt der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.. Durch vorgeschädigte Haut dringen Keime besonders leicht ein. Zu den Hygieneregeln gehört daher auch, das offene Wunden sauber gehalten und abgedeckt werden. Eltern sollten ihre Kinder außerdem dazu erziehen, keine Handtücher, Körperlotionen oder andere Hygienartikel gemeinsam zu benutzen. Auch wenn in einem Team keiner krank ist, sollten Sportler immer auf gute Hygiene achten. Denn manche Keime – wie Staphylokokken – können Menschen auf der Haut und in der Nase haben, ohne dass sie eine Erkrankung auslösen. Wenn die Bakterien dann durch Verletzungen in den Körper eindringen, können sie gesundheitliche Probleme verursachen.
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