Schonende OP-Technik auch für Problemfüße - Barmer kooperiert mit dem Gelenkzentrum Darmstadt

(v.r.n.l.): Landesgeschäftsführer Norbert Sudhoff, Dr. Ingo Schwinnen, Dr. Andreas-Michael Weingart und Regionalgeschäftsführer Erwin Rabe.
Darmstadt. Operationen an den Füßen nehmen zu: Rund 1000 hessische Barmer Kunden wurden allein im letzten Jahr stationär behandelt, um sich schmerzhafte Deformationen im Bereich der Großzehe korrigieren zu lassen. Und damit liegen die Hessen auch im bundesweiten Trend. Experten schätzen, dass nur etwa 20 Prozent der Deutschen richtig gesunde Füße haben. Die restlichen 80 Prozent plagen sich mit kleineren oder größeren Übeln.

Wenn konservative Maßnahmen allerdings nicht mehr helfen, dann sind operative Eingriffe nötig. „Viele Fuß-, Knie- und Schulteroperationen können aber mittlerweile qualitativ sehr hochwertig und scho-nend mit minimal-invasiven Verfahren ambulant durchgeführt werden“, so Dr. Andreas-Michael Weingart und Dr. Ingo Schwinnen. Mit den beiden Fachärzten für Orthopädie, die sich auch um das Wohlergehen der Spieler vom SV 98 Darmstadt kümmern, hat die Barmer in Hessen deshalb einen Vertrag abgeschlossen, um mehr Versicherten diese ambulanten OP-Möglichkeiten anbieten zu können.

„Die Nachfrage nach ambulanten Operationen ist groß“, weiß Norbert Sudhoff, Landesgeschäftsführer der Barmer in Hessen aus Erfahrung. „Viele Versicherte rufen an, und fragen speziell nach diesen Möglichkeiten. Von daher sind wir sehr froh, dass wir in Südhessen jetzt verschiedene Ein-griffe an der Schulter, am Fuß und am Knie ambulant anbieten können.“ Barmer Versicherte haben jetzt die Wahl, ob sie die Möglichkeit einer ambulanten Operation wahrnehmen möchten. „Wir haben einen abgestimmten und qualitativ hochwertigen Behandlungspfad ausgearbeitet. Alle Pati-entinnen und Patienten werden von der Diagnose bis zum Abschluss der postoperativen Betreuung von uns und unserem Team durchgängig und sorgfältig betreut“, so die beiden Fachärzte. Dazu gehören selbstverständlich auch die notwendigen Röntgenuntersuchungen, die Aufklärung über OP-Abläufe, Anästhesie, Länge der Nachbehandlung und Arbeitsunfähigkeit, die rechtzeitige Anpassung der erforderlichen orthopädischen Hilfsmittel und die nahtlose, abgestimmte Weiterbehandlung durch Physiotherapeuten.

„Sobald der Patient merkt, dass er sich um nichts kümmern muss, dass alle Abläufe bestens koordi-niert und abgestimmt sind, verringert sich erfahrungsgemäß die psychosoziale Belastung“, so der Barmer -Experte. Die Patienten genesen schneller, die Zufriedenheit ist höher und die Rückkehr ins „normale“ Leben funktioniert reibungsloser.
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