Mit Ministerpräsident Bouffier in den USA - ein kurzer Reisebericht von Günter Schork

Günter Schork MdL im Gespräch mit GM-Vizepräsident Robert Ferguson
„Opel steht nicht zum Verkauf, sondern ist auch in Zukunft ein starker Teil von General Motors: Dies wird auch in 10 bis 15 Jahren noch so sein.“

Diese Aussage machte GM-Vize Robert Ferguson nicht nur öffentlich, sondern auch in einem persönlichen Gespräch mit mir. Ich hatte Gelegenheit mit dem Vorstandsmitglied von GM in Detroit zu sprechen. Gemeinsam mit Kollegen aus dem Landtag, Vertretern von Wirtschaft und Wissenschaft konnte ich Ministerpräsident Volker Bouffier nach Wisconsin und Detroit begleiten. Wichtigster Punkt der Reise war aus meiner Sicht der Besuch bei GM.

Neben dem klaren Bekenntnis zu Opel zeigte sich Ferguson auch angetan von der aktuellen wirtschaftlichen Situation bei Opel; das Unternehmen wird in diesem Jahr voraussichtlich mit einem positiven Ergebnis abschließen. Mit dem Beginn der Astra-Fertigung in Rüsselsheim, zusätzlich zur Produktion des Insignia, wurde auch ein deutliches Zeichen für den Standort im Kreis Groß-Gerau gesetzt. Besondere Bedeutung hat für GM auch das technische Entwicklungszentrum in Rüsselsheim und das Kompetenzzentrum für Elektromobilität in Mainz-Kastel. Mit dem Elektromodell Ampera sieht Ferguson Opel an der Spitze bezüglich Elektromobilität.

Vor dem Besuch bei GM in Detroit besuchten wir die Partnerregion Wisconsin, mit der Hauptstadt Madison. Neben zahlreichen Gesprächen mit politischen Repräsentanten des dortigen Parlamentes, gab es auch einen Empfang durch den Gouverneur Scott Walker. Im Rahmen des Empfanges wurde eine Vereinbarung bezüglich wissenschaftlichem und schulischem Austausch unterzeichnet. Unter Federführung der Universität Gießen soll der Austausch zwischen hessischen Universitäten und der Universität von Wisconsin intensiviert und ausgebaut werden.

Zusätzlich standen noch Besuche bei deutschen Unternehmen im Raum Milwaukee, die Stadt liegt auch in Wisconsin, auf dem Programm.
Insgesamt waren es vier anstrengende, aber auch interessante Tage in den USA.
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