MPU - mit Vorbereitung höhere Bestehens-Chancen

Groß-Umstadt: Beratungspraxis Bähr | Manfred K. ist Fernfahrer und hat einen über den Durst getrunken. Als er seinen Sattelzug auf den Hof fahren möchte, wird er angehalten: Allgemeine Verkehrskontrolle. Als Blutalkoholwert ermittelt die Polizei 1,8 Promille. Der Fall ist erfunden, aber realistisch - und er wäre klar: Ab 1,6 Promille werden Verkehrssünder zur Medizinisch Psychologischen Untersuchung (MPU) gebeten - zum «Idiotentest», wie der Volksmund sagt.

Auch wer 18 Punkte in Flensburg hat, ist fällig. Bei Wiederholungstätern reicht es, wenn Sie zweimal mit 0,5 Promille auffällig wurden. Der Konsum illegaler Drogen führt ebenfalls dazu, dass man an dieser unangenehmen und nebenbei extrem kostspieligen Veranstaltung teilnehmen muss. Achtung: Auch bei Tablettenmissbrauch gilt: Ab zum Idiotentest

Der Begriff 'Idiotentest' ist wirklich irreführend. Die Aufgaben, die die Betroffenen zu erledigen haben, sind wahrlich nicht ohne. Es gibt eine medizinische Untersuchung, einen Leistungstest am Computer und das gefürchtete psychologische Gespräch, bei dem mehr als jeder Zweite durchfällt; für viele bedeutet ein Leben ohne Führerschein einen schweren Schlag für die Karriere. Beim psychologischen Gespräch geht es um eine selbstkritische Betrachtung des Geschehenen. Hier müssen Sie glaubhaft darlegen, dass Sie Ihr Verhalten dauerhaft ändern. Das ist der wichtigste Punkt. Die Psychologen werden Ihre Antworten genau analysieren. Hier besteht die größte Gefahr, dass sich die Prüflinge in Widersprüchen verstricken, hier scheitern die meisten. Für die Psychologen gibt es klare Reizworte, hier gilt es, perfekt vorbereitet zu sein.

Das immer komplizierter werdende Verfahren einer MPU erfordert Information über die notwendigen Voraussetzungen, eine individuelle Beratung zum jeweiligen Einzelfall und eine tragfähige Verhaltensänderung, um eine Wiederholung der aufgetretenen Verkehrs-auffälligkeit möglichst ausschließen zu können.
Aufklärung über den Ablauf einer MPU bieten zwar die Begutachtungsstellen in Gruppenveranstaltungen an, eine individuelle Beratung jedoch ist ihnen untersagt, so dass sich der Kunde oftmals aus Uninformiertheit ein negatives Gutachten einhandelt – z.B. weil er oder sie die notwendigen Laborbefunde / Abstinenznachweise bei einer Drogen- oder Alkoholauffälligkeit nicht vorlegen kann. Auch die Führerscheinstellen selbst halten sich in Sachen fachkundiger Information zurück, weil sie über das Tatgeschehen hinaus nichts zum persönlichen Hintergrund des Falles auszusagen wissen – und das ist oftmals auch gut so.

Deshalb ist eine seriöse und fachkundige Beratung und Vorbereitung von Vorteil. Die Erfolgsquote derer, die sich kompetent vorbereitet haben spricht eine deutliche Sprache. 85 Prozent derjenigen, die die MPU erfolgreich absolvierten, nahmen psychologische Hilfe in Anspruch.

Kostenfreie Info-Hotline zum Thema MPU: jeden Donnerstag von 14:00 bis 19:00 unter Tel.: 06078 9199376 Beratungspraxis Heike Bartelmann-Bähr, Weinbergstr. 17, 64823 Klein-Umstadt www.burnoutpraxis-baehr.de
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