Koronarsportgruppe on Tour

Groß-Zimmern: Koronarsport |

"Sou is unsern Jahrresausfluch abgelaafe"

Zu unserem Ausflug am 15. August 2015 fuhr ein voll besetzter Bus der Firma Winzenhöler in Richtung ‚Vater Rhein‘. Die Koronarsportgruppe des TV 1863 Groß-Zimmern machte sich auf den Weg um gemeinsam einen schönen Tag zu verleben. Eingeladen wurde mit einer originellen Reisebeschreibung auf Zimmernerisch. Für die Unwissenden lag eine Übersetzung in Deutsch bei.
Ratzfaz kam die Gruppe an der Rheinpromenade in Mainz an. Dort war die gesamte Rheinpromenade mit einem Flohmarkt belegt. Von der Hand in den Mund verzehrten alle heißen Leberkäse mit Weck. Den hatte die Firma Winzenhöler im Bus mitgenommen. Außerdem war im Preis inbegriffen für jeden Fahrgast eine Flasche Piccolo. War lecker!
Die Gruppe verteilte sich rasch um in den Mainzer Dom zu laufen, den Marktplatz zu besuchen oder das Gutenberg-Museum (Buchdruckerhandwerk) zu besichtigen. Das Wetter war herrlich, nicht zu warm und nicht zu kalt. Schon um 12:45 Uhr saßen alle pünktlich im Bus in Richtung Rüdesheim am Rhein. Das vorbestellte Schiff wurde leider wegen der Straßensperren überall um wenige Minuten verpasst, daher fuhr man umgehend weiter nach Assmannshausen um dort zuzusteigen. Die Koronarsportler kämpften sich an der Anlegestelle durch die wartenden Menschenmassen und ergatterten schöne Plätze auf dem Sonnendeck. Weil der Rhein zurzeit sehr wenig Wasser führt schauten einige trocken liegende Sandbänke aus dem Wasser. Die Gruppe kam ins Gespräch und beobachtete die alt ehrwürdigen Burgen und Schlösser beidseitig des Rheinufers. Die Jungfrau Loreley mit ihrem wallenden Haar sitzt immer noch an ihrem alt angestammten Platz am Fuße des Loreley-Felsens bei Oberwesel und wartet geduldig auf ihren Geliebten. Aus den Lautsprechern des Schiffes erklang das etwa 200 Jahre alte Lied, was alle noch aus der Schulzeit kannten: „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin, ein Märchen aus alten Zeiten, das kommt mir nicht aus dem Sinn“…usw. Heinrich Heine hatte es gedichtet und Friedrich Silcher verlieh ihm die melancholische Melodie. Nach einer guten Stunde legte das Schiff in St. Goarshausen an. Die Gruppe verteilte sich wieder schnell in die am Ufer liegenden Cafés zum Genießen von Kaffee, Eis oder Kuchen. Einige Ausflügler besuchten auch die sehenswerte und schlichte katholische Kirche St. Johannes der Täufer. Andere erkundeten die Gegend abseits der Uferstraße und entdeckten die urige Galerie Stadtmühle von Evelyn Sattler. Spontan kam es sogar zu einer kleinen Führung der Künstlerin persönlich in ihrem Fachwerkhaus. Zum Abschluss der Reise führte der Weg durch die herrliche Mittelgebirgslandschaft des nördlichen Taunus bzw. südlichen Westerwaldes durch Katzenelnbogen, nach Holzhausen zum leckeren Abendessen in den Berghof. Hier entstand auch das Gruppenbild. Viel zu schnell ging dieser wunderschöne Tag zu Ende. Zahlreiche Fotos jedoch halten ihn in lebendiger Erinnerung. Gegen 21.30 Uhr erreichten die Herzsportler und Herzsportlerinnen mit ihren Freunden und Angehörigen zufrieden die südhessische Heimat Groß-Zimmern. Frau Reitzel bedankte sich im Namen aller bei den Organisatoren, dem Busfahrer und allen die zum Gelingen beigetragen hatten. Auch die Disziplin und Pünktlichkeit der Reisenden erwähnte sie lobend.
angnahr
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