Unterstützung für psychoonkologische Betreuung - Lions Club Bischofsheim spendet für Leukämiehilfe Rhein-Main

von links nach rechts: Joachim Lentes (Vorsitzender Förderverein Lions Club Bischofsheim), Anita Waldmann (Vorsitzende Leukämiehilfe Rhein-Main), Maren Nassau (Präsidentin Lions Club Bischofsheim), Dr. Ulrich Repkewitz (Sekretär Lions Club Bischofsheim)
Die Leukämiehilfe Rhein-Main (LHRM) ist eine Selbsthilfeeinrichtung für erwachsene Leukämie- und Lymphompatienten und ihre Angehörigen – Leukämien sind auch bei Erwachsenen leider nicht selten, wie die jüngsten Meldungen über die Erkrankung des früheren Bundesaußenministers Guido Westerwelle zeigen. Selbsthilfe besteht zu einem erheblichen Teil in der Information über die Krankheit, über Behandlungsmöglichkeiten und sonstige Hilfen für Patienten und Angehörige. Das umfangreiche Informationsmaterial reicht aber nicht immer aus, Betroffene wirkungsvoll zu unterstützen. Tätige Hilfe ist gefragt, mit Gesprächsmöglichkeiten, den ebenso informativen wie unterhaltsamen Gruppentreffen, Ausstattungsverbesserung für Kliniken – und der Unterstützung derjenigen Patienten und Angehörigen, die professionelle psychologische Hilfe beim Umgang mit der Erkrankung und ihrer sehr anstrengenden Therapie benötigen.

Weil diese psychoonkologische Betreuung nicht immer von der Krankenversicherung oder aus eigenen Mitteln finanziert werden kann, braucht es für die tätige Hilfe Geld. Der Lions Club Bischofsheim hat nun zum wiederholten Mal seinen Grundsatz „we serve – wir dienen“ in den Dienst der LHRM gestellt und übernimmt die Finanzierung weiterer psychoonkologischer Betreuungen. Zwei Betroffene konnten bisher unterstützt werden. Nun hat Maren Nassau, Präsidentin des Lions Club Bischofsheim im Lionsjahr 2013/2014, der Vorsitzenden der LHRM, Anita Waldmann, die Zusage für einen weiteren Finanzierungsbeitrag über 500,00 € überbracht. Nassau, die in Begleitung des Vorsitzenden des Lions-Fördervereins, Joachim Lentes, und des Sekretärs des Lions Club Bischofsheim, Dr. Ulrich Repkewitz, die Geschäftsstelle der LHRM besuchte, war von dem umfangreichen Informationsangebot überwältigt. „Es gibt ja kein Thema rund um Krebserkrankungen, vor allem Leukämien und Lymphome, zu dem die Leukämiehilfe nicht Broschüren, Zeitungsartikel und elektronische Informationen bereithält“ sagte sie. „Der informierte Betroffene kann den Ärzten die richtigen Fragen stellen und kann damit Ängste, die aus Unwissenheit folgen, abbauen“ bestätigte Anita Waldmann diese Einschätzung. „Aber Information ist nicht alles – und für die weitergehende Unterstützung der wichtigen psychoonkologischen Betreuung leisten die Mittel der Lions einen bedeutenden Beitrag.“ So wird ein Teil der Erlöse, die der Lions Club bei seinen Aktivitäten wie dem Catering bei der Langen Nacht der Heiligen im Mainzer Dommuseum und bei dem Kaffeehaus in der TV-Turnhalle in Bischofsheim erwirtschaftet hat, in tätige Hilfe umgewandelt.
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