Roter Teppich für Gründer und Jungunternehmer - Tag der offenen Türen im TIGZ

TIGZ Geschäftsführerin Gabriele Fladung begrüßt die Besucher zum Tag der offenen Türen
Die TIGZ GmbH rollt Gründern und Jungunternehmen den roten Teppich aus! Gekonnt in die Selbstständigkeit zu schreiten, das sollte gut durchdacht sein. Geschäftsführerin Gabriele Fladung ist Ansprechpartnerin für Menschen, die sich im Aufbruch zur Selbstständigkeit befinden. Seit nahezu 15 Jahren gibt es das „Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum“ (TIGZ) in Gustavsburg. In dem markanten Backsteinbau aus der Gründerzeit wird aktive Wirtschaftsförderung betrieben. Am vergangen Samstag leitete der rote „Promiteppich“ Besucher in einen kunterbunten „Markt der Möglichkeiten“, der sich über vier Stockwerke durch das ehemalige MAN-Gebäude zog.

Das TIGZ tat mit dem Tag der offenen Tür was es am besten kann: Existenzgründer und Experten untereinander und miteinander vernetzen. Am Samstag präsentierten sich im TIGZ angesiedelte Selbstständige und Jungunternehmer des Existenzgründungs-Treffs in Groß-Gerau. Eventmanager, Grafikdesignerin, Gebäudereiniger, Holzdesigner, Immobilienberater oder Dessousspezialistin, sie alle sind Beispiele für die große Bandbreite von Branchen, die die Wirtschaft in der Region beleben.

Informations-, Diskussionsrunden und Workshops bereicherten zusätzlich das bunte Markttreiben. „Wir beraten jeden, aber wir rat auch ab“, machte Geschäftsführerin Gabriele Fladung deutlich. „Bei 80 bis 90 Prozent stimmt die Idee“, freut sie sich über die Kreativität der angehenden Unternehmer. Ganz wesentlich: Diese Unterstützung ist kostenlos Dank der TIGZ-Gesellschafter: Kreis Groß-Gerau, Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg, Rüsselsheimer Volksbank, Volksbank Mainspitze und Kreissparkasse Groß-Gerau.

Margit Kühner von der Wirtschaftsförderung des Kreises Groß-Gerau betont, dass Existenzgründer aus allen Branchen im TIGZ und beim Existenzgründungs-Treff im Landratsamt willkommen sind. „Die Gründerberater können tatsächlich helfen,“ hat Axel Schiel festgestellt. Der Jongleure und Moderator fand im Rahmen eines hessischen Pilotprojekts als Berater und Branchenexperte zum TIGZ. Seit Januar 2009 werden im Gründerzentrum auch sogenannte Kunst- und Kulturschaffende erfolgreich gefördert.

Von Alfred Korte erfuhren die Existenzgründer das wesentliche über Marketing und Vertrieb: „Die Zielgruppendefinition fehlt“, stellt er oft fest. Der Fachmann empfiehlt, zuerst darüber nachzudenken wer das Produkt oder die Dienstleistung kaufen soll. „Die Mitte meiden, da sind die Meisten!“, rät er. Seine Verkaufsempfehlung: „Wir müssen den Kunden an den Emotionen packen. Verkaufen ist wie flirten.“

Soziale Netzwerke, wie Facebook oder Twitter nutzen, dazu ermutigte die Kommunikationsmanagerin Dr. Sabine Holicki in einem Workshop. Unter fachlicher Anleitung tobten sich die Teilnehmer beim Posten und Twittern aus.

Eine andere Form von sozialem Netzwerk wird im Gustavsburger TIGZ-Gebäude seit 1998 gelebt. Auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern finden Existenzgründer ein Zuhause. Das Besondere: Die Vernetzung mit anderen Jungunternehmern hat hier viel Raum, denn in den Büros blüht die Vielfalt der Branchen.
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