Das Leid des Streuners

Es sagt viel über Menschen aus, die an Lebewesen vorbei gehen können ohne sie zu schätzen. Es zeigt viel über den Charakter eines Menschen die ein leidendes Lebewesen sehen, ohne zu helfen. Wie kann ein Mensch, der an einem verletzen Tier vorbei fährt, nachts ruhig schlafen? Tiere fühlen genau wie wir. Haben wir uns eine Verletzung zugezogen, sind wir froh Hilfe bei unserem Arzt zu finden. Einem Menschen, der unsere Wunden säubert, unsere Schmerzen verblassen lässt und unser Leid lindert.
Was kann ein heimatloser Streuner tun? Die Antwort ist: Nichts.
Die Schmerzen müssen sie aushalten, Infektionen müssen in Kauf nehmen, den Tod müssen sie in den meisten Fällen akzeptieren.

Ich erinnere mich an diese eine Hündin. Sie liegt neben einem Gebüsch und versucht nicht einmal zu fliehen als sich die Menschen nähern. Beim genaueren hinsehen wird auch klar warum: Beide Vorderbeine sind gebrochen. Die weißen Knochen ragen sichtbar aus dem Bein heraus. Sie kann nicht laufen, liegt nur da und wartete auf den Tod. Nahrungssuche war ausgeschlossen. Schutzengel, hier in Form von Menschen, nahmen sie mit und brachten Sie zum Tierarzt. Heute kann sie wieder laufen und hat eine Familie gefunden die sie liebt. Wo wäre dieses Leben ohne Hilfe? Weg. Einfach weg.

Haben diese Menschen es jemals bereut geholfen zu haben? Mit Sicherheit nicht. Zu helfen gibt einem so viel mehr Glück als Geld und Luxus es jemals könnte. Mühe und Arbeit lohnen sich und es ist so viel befriedigender als die Augen zu schließen und weiter zu gehen.

Dieser Fall zeigt wieder einmal wie wichtig Menschlichkeit ist. Wie wichtig es ist zu helfen, zu kämpfen für eine Sache die sich zu kämpfen lohnt!

Steht auf und tut etwas. Irgendwann werdet ihr es bereuen es nicht getan zu haben.

Stefanie Judith
Tierschutzverein griechische Fellnasen e. V.
http://www.griechischefellnasen.de/
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