Akkordeon-Ensemble der Musikschule Heppenheim beim Ratshauskonzert

Erfolgreicher Auftritt beim Rathauskonzert - das Akkordeon-Ensemble der Musikschule Heppenheim unter Leitung von Eduard Ungefucht wusste sein Publikum zu begeistern
 
Judith Portugall (re.) eröffnete das Konzert mit einem feinen Querflöten-Quintett
Heppenheim (Bergstraße): Rathaus |

Mit Pep und Lebensfreude setzte das Akkordeon-Ensemble der Musikschule Heppenheim (Akkordeon-Klasse Eduard Ungefucht) das musikalische I-Tüpfelchen auf das traditionelle Rathauskonzert zum Abschluss der Saison, das wie gewohnt in der schönen Halle des historischen Heppenheimer Rathauses stattfand.

Feines Querflöten-Konzert zur Eröffnung

Während draußen das Weinfest wogte, begrüßte die Stellvertretende Musikschulleiterin Judith Portugall die zahlreich erschienenen Zuhörer. Zur Eröffnung spielte sie mit dem Quintett ihrer Querflöten-Klasse das Konzert in D-Dur von Joseph Bodin de Boismortier. Die Flötistinnen erhielten für ihren professionellen Vortrag großen Beifall.

Musikvorträge von Barock bis Pop

Es folgten Beiträge jüngerer und fortgeschrittener SchülerInnen auf Querflöten, Violinen, Viola und Klavier aus den Klassen I. Schober, G. Kaufhold, G. Kunz, K. Haid und M. Weis mit Stücken von Barock bis Janis Joplin, ziemlich souverän und musikalisch überzeugend in kleinen Ensemble-Besetzungen vorgetragen. Das Publikum, größtenteils Angehörige und Freunde der jungen Künstler, aber auch andere Musikliebhaber, spendeten anerkennend freudigen Applaus.

Mit Temperament und vollem Klang

Als absolute Überraschung des Abends erwies sich der Auftritt des zwölfköpfigen Akkordeon- Ensembles der Klasse Eduard Ungefucht. Die 7- bis 12-jährigen Kinder hatten bis zu ihrem Auftritt gegen Ende des etwa einstündigen Konzerts Mucksmäuschen still hinter einer Säule ausgeharrt. Nun brachten sie blitzschnell und diszipliniert ihre Notenständer und Stühle in einer breiten Reihe vor dem Publikum in Stellung, nahmen ihre Instrumente spielbereit auf den Schoß und erwarteten aufmerksam den Einsatz. Punktgenau ging es los mit dem fröhlichen Kuck – Kuck des Echo-Walzers, gefolgt von einem schnittigen Hopser (beides G. Herold) und einem schmissigen Ragtime (Olga Krut / Arr. Eduard Ungefucht), gewürzt mit Rhythmus-Einlagen und Fußstampfen. Das alles vierstimmig und mit so viel Temperament und Spielfreude, dass die Begeisterung sofort auf die Zuhörer übersprang. Mit Bravorufen und brausendem Beifall forderten die mehrere Zugaben.

Coole Leistung

„Wir hätten nicht gedacht, dass Akkordeon in einer Gruppe so peppig sein kann“, meinten Zuschauer, die, von der Musik angelockt, hereingekommen waren. „Das war eine schöne Bereicherung zu diesem Rathauskonzert!“ Selbst die Eltern waren erstaunt und natürlich mächtig stolz ob der coolen Leistung ihrer Sprösslinge mit nur zwei bis drei Jahren Akkordeon-Unterricht: „Einfach schön, wie Sie das mit den Kindern gemacht haben!“ bedankten sie sich bei Musiklehrer Ungefucht.

Gemeinsam Musizieren macht Spaß

Die jungen Musiker hatten trotz sommerlicher Hitze sichtlich Freude an ihrem öffentlichen Auftritt, für die Akkordeon-Schüler nach dem Klassenvorpiel im Kurfürstensaal und Konzert beim Kulturerlebnistag immerhin der dritte in diesem Semester. „Das hat einen Riesenspaß gemacht, selbst das neue Stück ‚Kreisel Rag‘ hat besser geklappt als damals beim Sommerfest,“ tönte es beim Aufräumen aus dem Kreis der Heppenheimer Nachwuchs-Akkordeonisten. „Wir würden es immer wieder tun, das viele Üben hat sich gelohnt!“
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