Sommerliches Forellenrezept

  Die Temperaturen steigen, die Abende sind warm und auch die Grillsaison wurde schon lange eingeleitet. Dennoch kann man nie von sommerlichen Fischrezepten genug bekommen. Ob nun auf dem Grill oder als Topping im Salat, die Auswahl Fische lecker und einfach zuzubereiten ist groß. Und so stelle ich mich als Mann auch mal an den Herd, werde Forelle selber räuchern und auch als Mittagsgericht zubereiten.

Das brauchen wir

Zum Räuchern der Forelle benötigen wir nicht mehr als vier Forellen, drei Lorbeerblätter, ein Esslöffel Senfkörner, ein Esslöffel Wacholderbeeren und 60 Gramm Salz für die Salzlake. Zum eigentlichen Räuchern benötigen wir einen Räucherofen, Haken, Buchenmehl und Buchenspäne, um die Forellen problemlos räuchern zu können. Für mehr Geschmack sorgen verschiedene Räucherzutaten, die wir problemlos mit dazutun können, wenn der Bedarf besteht. Für die Speise brauchen wir folgende Zutaten für jeweils 150g
geräucherte Forelle:

500 Gramm Steckrüben
150 Gramm Kartoffeln
150 Gramm Erbsen ( aus der Dose)
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
1 Esslöffel Olivenöl
Salz und Pfeffer
Muskat

Die Zutaten sind alle zwar nicht besonders beeindruckend und exotisch, aber das Ergebnis wird sowohl dem Angler, als auch Essensliebhaber schmecken.

Und so geht’s

Zuerst begeben wir uns an die Salzlake, also der Vorbereitung der Forellen. Wichtig ist, dass die Forellen sauber und ausgenommen wurden, bevor sie in die Salzlake kommen. Bei einer vorteilhaften 3%igen Salzlake mischen wir Lorbeerblätter, Senfkörner, Salz und Wacholderbeeren in 200ml Wasser und lassen es zirka 5 Minuten köcheln. Danach benötigen wir ein großes Gefäß, wo wir diese Salzlake nochmals mit zwei Liter kaltem Wasser vermischen und die Forellen dort einlegen. Sind die Forellen erstmal drin müssen sie zirka acht Stunden in einem kühlen Raum ruhen. Am besten sind dafür Kellerräume geeignet, wo die Forellen über Nacht einen dezenten würzigen Geschmack erhalten.

Danach geht es an das Räuchern der Forelle, indem wir zuerst die Fische mit Küchenpapier trocken tupfen, an einen Haken hängen und in einem trockenen und separaten Raum an einer Wäscheleine aufhängen. Bei Bedarf kann dies auch im Garten gemacht werden, wo aber die pralle Sonneneinstrahlung gemieden werden sollte, um die Forellen nicht zu verderben. Nach zirka einer halben Stunde sind die Forellen dann so trocken, dass sie beim Räuchern noch ein saftiges und rosiges inneres haben. Nun werden zirka vier Esslöffel Buchenmehl und Buchenspänne in den Boden des Räucherofens gelegt bis der Boden gut abgedeckt ist. Separat werden die Heizquellen außen angezündet und der Ofen fünf bis zehn Minuten vorgewärmt. Danach können die Fische hineingelegt oder gehangen werden, je nachdem für welchen Räucherofen man sich entschieden hat. Jetzt werden die Forellen zirka eine halbe Stunde lang geräuchert, um am Ende ein knuspriges Äußeres und ein saftiges Inneres haben.

Das eigentliche Mittagsgericht ist ebenso einfach wie das Räuchern der Forelle. Denn hier werden zunächst Steckrüben, Kartoffeln, Zwiebel und Knoblauch geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Steckrüben und Kartoffeln kommen zusammen in einen Kochtopf mit Salzwasser (Ein bis zwei Prisen Salz in einen mittelgroßen Kochtopf mit Wasser geben), wo sie 15 Minuten lang kochen. Währenddessen werden die Erbsen abgetropft und in einer gefetteten Pfanne mit den kleingeschnittene Zwiebel und Knoblauch kurz anbraten und bei schwacher Hitze kurz ziehen lassen. Bei Bedarf kann auch mit Zitronensaft die Erbsenmischung gelöscht werden. Während die Erbsenmischung in der Pfanne ihren vollen Geschmack entfalten kann, wird das Wasser der Kartoffeln und Steckrüben abgegossen und im Topf mit etwas Butter zerstampft. Salz, Pfeffer und Muskat runden das Kartoffel-Steckrüben-Püree ab. Die Pfanne mit der Erbsenmischung kann nun auch vom Herd genommen werden und auf einem Teller, mit Kartoffel-Steckrüben-Püree und der geräucherten Forelle serviert werden.

Tipp: Die Forelle am besten als Filet servieren, denn das sieht nicht nur optisch besser aus, sondern ist auch einfacher zu genießen.

Ich hoffe das Rezept gefällt euch und wünsche euch viel Spaß beim selber ausprobieren!
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