Ausstellung „Todesopfer menschenfeindlicher Gewalt seit 1990“

Wann? 15.03.2018 bis 27.04.2018

Wo? Rathausgalerie, Montmelianer Platz 4, 64739 Höchst im Odenwald DE
Höchst im Odenwald: Rathausgalerie |

Fast 200 Menschen fielen seit 1990 rechter Gewalt zum Opfer. Viele wurden getötet, weil für sie im Weltbild der extremen Rechten kein Platz ist, manche, weil sie den Mut hatten, Nazi-Parolen zu widersprechen. - Die Ausstellung  ruft diese Menschen in Erinnerung und thematisiert zugleich die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt.

Die Auflistung möchte den vielen kaum bekannten Opfern einen Namen geben und öffentlich machen, dass sie nicht Opfer eines "normalen" Gewaltverbrechens wurden. - Oft waren die Täterinnen und Täter rechtsextrem und sind mit ihrer Tat einer rassistischen und menschenfeindlichen Gesinnung gefolgt. - Zunehmende rassistische Äußerungen auch aus der "Mitte der Gesellschaft" bereiten den Resonanzboden für gewalttätige Übergriffe von Neonazis. Es liegt an uns, eindeutig bei jeglichen Äußerungen und Handlungen Rassismus als solche zu entlarven und Widerstand zu leisten. Eine offene und freie Gesellschaft benötigt vor allem für sie tätige und aktive Menschen.

Die Ausstellung basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen, vor allem des Opferfonds CURA der Amadeu-Antonio-Stiftung und auf Zeitungsartikeln. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. - Vermutlich die Dunkelziffer bei Morden , besonders an Obdachlosen, sehr hoch.

Die Ausstellung wird offiziell am 22. 03. um 19.00 Uhr eröffnet, ist aber ab dem 15. 3. geöffnet: Montags bis Freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr, Dienstags von 14.00 bis 17.00 Uhr, Donnerstags von 14.00 bis 18.00 Uhr.
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