Odenwald-Forum - Schweizer im Odenwald

Wann? 01.02.2018 19:00 Uhr

Wo? Gasthaus Odenwald, Am Kirchpfad 3, 64739 Höchst im Odenwald DE
Höchst im Odenwald: Gasthaus Odenwald | Seit 20 Jahren bietet das regelmäßig alle 2 Monate stattfindende Odenwald-Forum in Höchst-Hummetroth Vorträge zur reichen Geschichte des Odenwaldes. Für das Jahr 2018 hat der HGV Lüt-zelbach wieder ein ansprechendes Programm zusammengestellt. Am 5. April referieren Dr. Erwin Kreim, Mainz über das „550. Todesjahr von Johannes Gutenberg und die Auswirkungen sei-ner Buchdruckkunst auf den Odenwald“ unter Einbeziehung der Nicolaus‐Matz‐Bibliothek mit Erwin Müller, Michelstadt. "Glück auf ‐ Bergleute und ihre Familien im Odenwald" ist das Thema von Heidi Banse, Michelstadt am 7. Juni. Ines Günther‐Laake M. A., Lützelbach berichtet über „Der Odenwald in der Landschaftsmalerei im 18. und 19. Jahrhundert“ am 2. August. Thema von Norbert Allmann, Vielbrunn ist „Das Gesundheitswesen in der Herr-schaft Breuberg“ am 4. Oktober und Thomas Heß, Rimhorn beschließt am 29. November die diesjährige Vortragsreihe mit einem Rückblick „15 Jahre Lützelbacher Limes - Die Erwe-ckung aus dem Dornröschen‐Schlaf“.

Thema des nächsten Odenwald-Forums am Donnerstag den 01. Februar 2018 um 19 Uhr im Gasthaus Odenwald in Höchst-Hummetroth ist:

Schweizer im Odenwald von Werner Heil , Lupfig, CH

Nach dem Dreißigjährigen Krieg kamen viele Neusiedler in den durch Krieg und Seuchen entvölkerten Odenwald. Unter diesen Einwanderern hatten die Schweizer den größten Anteil. Die meisten alteingesessenen Odenwälder Familien haben deshalb Schweizer Vorfahren.
Werner Heil, ein Odenwälder, der seit über 50 Jahren in der Schweiz lebt und mit Land und Leuten vertraut ist, hat sich ausgehend von seiner Familienforschung damit befasst, die in den Odenwald eingewanderten Schweizer ausfindig zu machen.
In seinem Vortrag geht er den Fragen nach warum die Schweizer ihre Heimat verließen, aus welchen Gegenden der Schweiz sie kamen und auf welchen Wegen – oder Umwegen – sie in den Odenwald gekommen sind. Auch die Fragen welchem Broterwerb sie an ihren neuen Aufenthaltsorten nachgegangen sind und wie die Integration verlief, werden beleuchtet.
Ein Blick auf die heutige Schweiz und ein Vergleich mit Odenwälder Verhältnissen runden das Bild ab. Schließlich werden noch Interpretations-Probleme bei der Familien- und Ortsna-menforschung aufgezeigt.
Zu Beginn der Veranstaltung wird Herbert Koschorrek zu Ereignissen des Tages in der Vergangenheit und Heidi Banse das Neueste aus dem Centralanzeiger für den Odenwald aus dem Jahr 1918 berich-ten.
Der Eintritt ist frei. Gäste sind herzlich willkommen!
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