Hornhaut an den Füßen - Was hilft ?

(Foto: © britta60 - Fotolia.com)

Hornhaut an den Füßen ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Die dicken Schwielen können beim Laufen auch Schmerzen bereiten. Schöne gepflegte Füße sind deshalb nicht nur im Sommer zur Sandalenzeit wichtig. Doch wie pflegt man die Füße am besten, damit sie eine weiche und glatte Haut bekommen ?

Weg mit der Hornhaut

Um die Hornhaut leichter entfernen zu können, sollten die Füße zunächst in einem angenehm warmen Fußbad entspannen. Ein Badezusatz im Wasser hilft, die harte Hornhaut aufzuweichen, wenn er rückfettende Komponenten enthält. Nach 10-15 Minuten dürfen die Füße abgetrocknet werden. Nun können die rauen, mit Hornhaut bedeckten Stellen mit einem Bimsstein oder einer speziellen Keramikfeile geglättet werden. Die abgestorbenen Hautzellen müssen gründlich entfernt werden. Besonders betroffen von der Bildung von Hornhaut sind die Bereiche an den Fußballen und an den Fersen. Leichter geht das Abrubbeln der Hornhaut, wenn die verhornten Bereiche mit speziellen Peelings oder Cremes für die Füße vorbehandelt werden. Die Hornhaut wird durch die milden Inhaltsstoffe, wie beispielsweise Fruchtsäuren, angelöst und lässt sich anschließend noch besser entfernen.

In Drogerien werden auch sogenannte Hornhautraspeln angeboten. Damit soll die Hornhaut mit einer scharfen Klinge abgetragen werden. Hier ist jedoch zu äußerster Vorsicht zu raten, da mit den Klingen auch unter der Hornhaut liegendes Gewebe verletzt werden kann.

Gute Pflege für zarte Füße

Unsere Füße sind täglich hohen Belastungen ausgesetzt. Sie tragen unser gesamtes Körpergewicht, sind in mehr oder weniger bequeme Schuhe eingesperrt und die Basis für unser Stehen und Gehen. Daher ist es normal, dass unser Körper versucht, mit der Hornhaut einen Schutz für die Laufflächen der Füße gegen den Druck und die Belastung zu bilden. Besonders beim Tragen von zu engen Schuhen reagiert die Haut mit der verstärkten Bildung von Hornhaut an den Druckstellen. Die Haut unserer Fußsohlen enthält kaum Talgdrüsen. Dadurch wird sie schnell rau und spröde. Besonders an den Fersen kann es zu sehr schmerzhaften Rissen in der Hornhaut kommen. Daher sollten die Füße nach der Pflegebehandlung und nach jedem Waschen sehr gut eingecremt werden. Pflegende Substanzen wie Kakaobutter oder Mandelöl versorgen die Haut an den Füßen mit einer Extraportion an Feuchtigkeit.

Hausmittel gegen Hornhaut

Um die Haut an den Füßen geschmeidig zu halten, werden auch einige Hausmittel wie Ringelblumensalbe, Melkfett oder Hirschtalg empfohlen. Damit die reichhaltigen und pflegenden Cremes gut einwirken können, empfiehlt sich die Hornhautbehandlung kurz vor dem Schlafengehen durchzuführen. Nach dem Eincremen können über die Füße leichte Baumwollsöckchen gezogen werden. So können die Feuchtigkeit spendenden Substanzen über Nacht einziehen.
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