Wo bleibt da der Respekt? Führungen durch das Frankfurter Rotlichtviertel

Frankfurt ist das ganze Jahr über eine Reise wert und hat seinen Besuchern einiges zu bieten. Immer mehr Veranstalter gehen dazu über, auch Führungen durch das Rotlichtviertel anzubieten. Das ist nicht nur anrüchig, sondern kann unter anderem auch sehr gefährlich werden.

Nichts für Frauen und Jugendliche

Das Rotlichtviertel in der Nähe des Bahnhofs in Frankfurt ist für die einen eine Vergnügungsmeile und für andere ein Schandfleck. Rund um den Bahnhof stinkt es gewaltig nach Urin. Der Bahnhof ist einer der meist frequentiersten Fernbahnhöfe in der Republik. Bis zu 450.000 Menschen nutzen in täglich. Einige von ihnen nutzen das Gelände als öffentliches Pissoir und das riecht man auch.

Regelmäßig starten Führungen in das Rotlichtviertel

Vom Bahnhof aus finden regelmäßig Führungen durch das Rotlichtviertel statt. Unter diesen Gruppen sind häufig auch Frauen und Jugendliche vertreten. Das sollte alleine schon aus sittlichen Gründen verboten werden. Frauen, die nicht im Viertel arbeiten, sind in der Szene nicht gerne gesehen. Sie verderben das Geschäft. Jugendliche dagegen haben in derart anzüglichen Ecken ebenfalls nichts verloren.

Auch Dealer sind im Viertel ansässig

Zu sehen gibt es viele bunt leuchte Reklameschilder an alten Häusern, die für den bezahlten Sex werben. Viele halbnackte Frauen gibt es zu sehen, die ihren Körper für Geld an Einheimische und Touristen anbieten. Freiern scheint es noch nicht einmal peinlich zu sein, wenn Führungen von interessierten Touristen an ihm vorbeiziehen und einige Fotos schießen. Ob das ihre Ehefrauen oder Kinder genauso locker sehen? Ganz davon ab, dass es in einigen Ecken ganz schön gefährlich ist.

Nicht nur die Rotlichtszene hat sich an der Kaiserstraße und Umgebung angesiedelt, sondern auch immer mehr Dealer sind vor Ort. Da viele Gebäude leer stehen, gibt es viele dunkle Ecken, in denen sich zwielichte Gestalten herumtreiben. Viele Anwohner bekommen deutlich zu spüren, dass es im Frankfurter Bahnhofsviertel brodelt. Immer mehr auftretende aggressive Dealergruppen versammeln sich im Quartier und sorgen für Ärger. Einige Ladenbesitzer haben Angst, denn bis zu 40 Dealer stehen vor ihrer Tür und gehen ungehindert ihren Geschäften nach. Einer Bekannten wurde Freitag Nacht die Visitenkarte dieser Escortagentur in die Hand gedrückt, als sie auf dem Weg in eine Discothek war. Gehts noch?

Es gibt Alternativen

Erotik, Drogen und Gewalt stehen immer nah beieinander. Daher sind Führungen durch die anrüchigen Viertel keine gute Idee. Vielmehr sollten Touristen die schönen Seiten Frankfurts kennenlernen, ohne sich selber in Gefahr zu bringen.
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