Tanzverbot an Karfreitag - zeitgemäß?

Tanz ist Leben ist Tanz (Foto: www.nadja-engel.de)
Diese Diskussion lässt sich auf vielen Ebenen führen. Meine Gedanken bei diesem Thema sind eine mehr oder minder spontane und kurze Meinungsäußerung. Im Kern dreht sie sich dabei um Respekt, Toleranz und doppelbödige Moral.

Man verlangt tagtäglich Toleranz allen Religionen gegenüber. Wenn man sich in unserem Land nun an zwei von 365 Tagen einschränken soll, gibt es einen Aufschrei. Mir nicht nachvollziehbar. Man will die freien Tage, aber deren religiösen Hintergrund nicht. Inkonsequent.

Ich glaube, dass es hier um Umsätze von Tanzlokalbetreibern und eine Aufhebungsforderung entwurzelter, wirrer Vertreter der Spaßgesellschaft geht.

Der gestrige "Carfreitag" in Weiterstadt geht in eine ähnliche Richtung, und ist in meinen Augen ein weiterer Ausdruck für die Verdummung unserer Gesellschaft.

Diese Verdummung hat viele Gesichter. Eines davon ist die Flucht vor dem Ernst des Lebens. Meine unmaßgebliche Meinung hierzu: Macht, was ihr wollt. Solange ihr niemandem schadet, ist es mir gleich. Ich wünsche Euch nur etwas mehr Bewusstsein für Sinnhaftigkeit.

Spaß ist Teil einer Wohlstandsgesellschaft, die der Langeweile entfliehen will. Das gab's schon immer. Nur vielfach raffinierter und geistreicher. Und deshalb gehe ich einen Schritt weiter: Verschwendet Euer Leben nicht. Macht etwas Sinnvolles.

Ein Transparent, das ich in diesem Zusammenhang gerade irgendwo las, trug die Aufschrift "Gott ist Spekulation. Menschen sind real. Auf uns kommt es an." Mein fester Glaube hierzu: Gott ist Mensch, nicht Kirche. Ganz gleich, welchem Glauben man angehört.

Ihnen allen ein schönes, frohes, und wenn Sie wollen, auch besinnliches Osterwochenende.


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