Mir erläwe's net, awwer sie wern sehe, dass ich recht hob: Des werd nix. (frei nach unserm Datterich), Teil 2

Ich bin von zahlreichen Bürgern ermuntert / gebeten / aufgefordert worden, meine Meinung zu aktuellen Beschlussvorlagen der Gemeindevertretung Seeheim-Jugenheim zu äußern.

Nun, ganz ehrlich: Es fällt mir zunehmend schwer, und ich kann auch nicht zu allem etwas sagen.


Nachfolgend meine Meinung zur aktuellen Beschlussvorlage „VCD-Aktion für Tempo 30 unterstützen“.


Ich kann das nur unterstützen. Weniger aus den verklärten Motiven der Antragsteller heraus, sondern zuvörderst aus Sicherheitsgründen.

Die Verantwortlichen der Gemeinde kommen an den neuralgischen Ortsein- und ausfahrtsstraßen trotz vielfacher Hinweise und Beschwerden schon lange nicht mehr Ihrer Verkehrssicherungspflicht nach. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier Gleichgültigkeit herrscht. Dabei kam es in Jugenheim schon wiederholt zu Unfällen mit Personenschäden. Ich frage: Was soll denn eigentlich noch passieren, damit hier endlich was passiert?

Das Echo berichtet gestern von über 12.000 Verkehrsverstößen seit dem 12. Oktober 2012 an der Eberstädter Kreuzung Karlsruher Straße / Pfungstädter Straße, welche die Stadt „mit 60.000 Euro profitieren lässt“. Angesichts von Fallzahl und Ordnungsgeldaufkommen wurden hier wahrscheinlich auch die Nasenbohrer gezählt, aber nicht sanktioniert.

Im Ernst - In Jugenheim donnern innerorts insbesondere an Wochenenden des Abends und in der Nacht Autos mit deutlich über 100 Stundenkilometern über die Straße. Und die Verwaltung schaut tatenlos zu. Ich will hier gar nicht auf die Einnahmemöglichkeiten dieser klammen Gemeinde abheben. Ich fordere Sicherheit für die hier lebenden Menschen, für den Durchgangsverkehr und alle Verkehrsteilnehmer. Und das sich Verwaltung und Ordnungsbehörde wieder auf eine Ihrer ureigenen Aufgaben besinnt.
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Stefan A. Koch aus Jugenheim | 13.11.2012 | 21:04  
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