Seeheim-Jugenheim will junge Wähler aktivieren – ...

Schüler im Bundestag (Foto: dpa)
"Initiative – „Jungbürgerbrief“ soll Achtzehnjährige für Ortspolitik begeistern"(Quelle: DE vom 28.04.2012)

Begeistern also ..., nun, da braucht es schon ein bisschen mehr Vorbildwirkung der heute Agierenden im Hinblick auf Kompetenz und Integrität. Was oder wen sollen die jungen Leute denn da wählen? Mich würde das nicht locken, aber probieren Sie´s, und machen Sie bei mir und den „Mid Agern“ gleich weiter, da haben Sie, die Parteien, alle nämlich auch ein massives Problem.

Herr Nawarth (und Herr Neipp), Sie entblöden sich ja noch nicht einmal, ihre eigenen, zugegebenermaßen unbequemen Parteifreunde unter Hinweis auf die Hessische Gemeindeordnung (!) von Fraktionssitzungen auszuschließen. Was sollen aufrecht politisch Interessierte mit Ihnen? Sie sind in vielfacher Hinsicht denkbar ungeeignet. Ich und viele andere nehmen Ihnen nicht ab, dass Sie am Gemeinwohl orientiert sind. Rücktritt. Heimgehen.

Ein Brief, der die Jugendlichen anspricht? Frau Voigt, dazu muss man die von Ihnen nun entdeckte Zielgruppe erst einmal verstehen. Ihre öffentliche “Brezel-Tour“, bei der sie "aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl zuvor um rechtzeitige Anmeldung baten", ist zuletzt einmal mehr nur eine sehr überschaubare und geschlossene Veranstaltung der „Generation 50plus“ (Verstehen Sie mich hier bitte nicht miss: Ich habe großen Respekt vor weißen Haaren.) geblieben, sieht man von zwei Kindern, u.a. meinen zeitweise widerwilligen Sohn und meiner selbst ab.

Zugegebenermaßen, Letzteres ist auch mein Problem. Es ist vor allem aber ein gesamtgesellschaftliches Problem, für das die politische Klasse maßgeblich verantwortlich ist. Und das fängt auf lokaler Ebene an.

In einem gebe ich Ihnen aber Recht: Nur wer sich einbringt, kann verändern. Wobei es oftmals aber erst mal mit dem Verhindern losgehen müsste. Und da haben viele schon keinen Bock mehr drauf, Frau Voigt, es ist einfach nicht geil, verstehen Sie?
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