Bettensteuer auch bald in Mörfelden-Walldorf?

Die hessischen Kommunen sind in ihren Kassen immer klamm! Aber irgendwie muss Geld aufgetrieben werden und das möglichst schnell!

Somit ist in den Rathäusern große Kreativität gefragt, um neue Einnahmequellen zu erschließen. So wird in einigen Kommunen über eine Pferdesteuer nachgedacht. Die konnte im Jahr pro Pferd um die 750 Euro betragen.

Eine weitere Möglichkeit die klammen Kasse zu füllen ist die sogenannte "Bettensteuer". Sie ist in Darmstadt schon eingeführt und soll auch in Mörfelden-Walldorf kommen, so jedenfalls der Plan der rot grünen Rathauskoalition. Bei über 200.000 Übernachtungen in Mörfelden-Walldorf würde dies eine neue große Einnahmequelle sein. Zwar müsste noch ein Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofes abgewartet werden, denn dort wird die Klage gegen die "Bettensteuer" von einem Darmstädter Hotelier verhandelt. Aber dann soll die "Kulturförderabgabe", so die offizielle Bezeichnung, kommen.

Viel Steuerspielraum haben die Kommunen ohnehin nicht, es blieben dann nur noch höhere Müllgebühren, ansteigende Preise bei der Kinderbetreuung und die Zweitwohnsitzsteuer.
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