Die Ritter der Tafelrunde bei den Märchen- und Sagen Tagen in Reichelsheim

Reit- und Fahrverein Reichelsheim e.V. Foto: Gido Heß
Eine tierische Inszenierung des Reit- und Fahrvereins Reichelsheim e.V.
Aus unzähligen Filmen sind sie uns bekannt, die Bilder der Ritter hoch zu Ross, in voller Eisenmontur mit Schild und Lanze auf den Feind zureitend.
Eine außerordentliche Stellung in der Ausrüstung des Ritters kommt seinem Pferd zu. Es war sein Statussymbol, von ihm hing seine Existenz als Krieger ab. Doch damit nicht genug: Ein Ritter musste im Besitz gleich mehrerer Pferde sein. So brauchte er ein Reisepferd, ein Saumpferd, das seine Rüstung tragen musste, und das schwere, besonders wertvolle Pferd für die Schlacht, das im 11. Jahrhundert einem Wert von fünf bis zehn Ochsen entsprach.
Ging es in den Kampf, trug nicht nur der Ritter eine Rüstung, sondern auch das Schlachtross war gepanzert. Das war allerdings erst seit den Kreuzzügen so, als die Ritter zunehmend auf Gegner wie die Fußsoldaten trafen, die sich nicht an die ritterlichen Standesregeln gebunden sahen. Diese untersagten nämlich streng die vorsätzliche Tötung der äußerst kostbaren, eigens für den Kampf trainierten Tiere.
In jeder Kultur gibt es Märchen und Geschichten, die über die nahe und besondere Beziehung zwischen Menschen und Pferden erzählen.
Das Publikum erwartete die abenteuerliche Vorführung mit König Artus, den Rittern der Tafelrunde und dem magischen Schwert Excalibur.
Das war eindeutig auch das Motto dieser Aufführung. Viele Hände und Köpfe hatten gearbeitet um diesen Nachmittag so reibungslos ablaufen zu lassen.
Eltern, Großeltern, Geschwister, Freunde aber auch interessierte Bürger aus Nah und Fern gingen mit auf die Reise in das Königreich Camelot.

Kleiner Video
https://youtu.be/z47UqiIuv9o
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.