DFB-Präsident Grindel übermittelt BVB die Solidarität des deutschen Fußballs

Reinhard Grindel hat Borussia Dortmund nach dem Anschlag auf den Mannschaftsbus die Solidarität des gesamten deutschen Fußballs ausgesprochen. Der DFB-Präsident war am Dienstagabend im Dortmunder Stadion und ist vor Ort von DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball über die aktuellen Ereignisse informiert worden. Seinen für heute geplanten Besuch des Champions-League-Viertelfinals zwischen dem FC Bayern München und Real Madrid hat Reinhard Grindel in einem Telefonat mit Karl-Heinz Rummenigge abgesagt, der dafür vollstes Verständnis äußerte. Stattdessen wird der DFB-Präsident das für heute neu angesetzte Spiel des BVB gegen Monaco besuchen.

Grindel sagt: “Es ist mir persönlich und in meinem Amt als DFB-Präsident wichtig, heute in Dortmund zu sein, um die Verbundenheit des gesamten deutschen Fußballs mit dem BVB zu dokumentieren. Ich wünsche vor allem Marc Bartra eine schnelle Genesung und der gesamten Mannschaft viel Kraft, um die Ereignisse verarbeiten zu können. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen für diesen hinterhältigen Anschlag schnell gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden können. Es ist ein starkes Signal gegen Hass und Gewalt, dass die Fußballfamilie über Vereinsgrenzen und sportliche Rivalität hinaus in einem solchen Moment Geschlossenheit demonstriert und zusammensteht.”

Die deutsche Nationalmannschaft hatte ihr Länderspiel im März gegen England in Dortmund ausgetragen. Grindel: “Der DFB, die Liga und die Vereine tun sehr viel für die Sicherheit der Spieler und Fans. Unsere Experten arbeiten dabei seit vielen Jahren intensiv mit der Polizei zusammen und stehen in engem Austausch mit den Behörden. Vor allem außerhalb der Stadien sind die Einschätzungen und Hinweise der verantwortlichen Sicherheitsbehörden maßgeblich. Das gilt auch für die Frage, welche Konsequenzen aus dem Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB abzuleiten sind.”
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