Fit im Büro – gewusst wie

Menschen, die die meiste Zeit ihres Bürotages an einem PC-Arbeitsplatz verbringen, neigen dazu, sich durch falsch eingestellte Bürostühle oder fehlendem gesundheitsfördernden Bürozubehör falsche Sitzhaltungen anzugewöhnen. Diese falsche Haltung führt langfristig gesehen nicht selten zu


• Gelenkbeschwerden
• Rückenschmerzen
• Nackenbeschwerden
• Kopfschmerzen oder sogar
• Augenproblemen


Solche gesundheitlichen Beschwerden stehen ganz vorne an der Spitze der alltäglichen Bürokrankheiten. Das ist nicht sehr verwunderlich, denn die meisten Büroarbeitsplätze sind durchschnittlich rund 40 Stunden pro Woche besetzt. Die einseitige Körperhaltung wirkt sich langfristig gesehen auch auf die Gesundheit dieser Arbeitnehmer aus.

Probleme fangen oft schon beim Sitzen an

Die Ursachen für Rücken- und Nackenschmerzen im Büro haben oft schon mit der Wahl des Bürostuhles zu tun. Dabei ist es relativ einfach, bei der Gestaltung des Arbeitsplatzes darauf zu achten, dass dieser so rückenfreundlich wie nur möglich gestaltet wird. Der optimale Bürostuhl sollte ergonomisch abgestimmt sein und nicht nur in der Höhe verstellbar sein, sondern auch die Möglichkeit bieten, die Rücken- und Armlehnen individuell einstellen zu können. Noch besser ist es, wenn sich zudem der Neigungswinkel der Sitzfläche individuell einstellen lässt. Untersuchungen haben ergeben, dass eine leichte Mulde inder Sitzfläche am besten ist, weil auf diese Weise das Becken optimal gestützt wird. Studien zufolge wird ein optimales Sitzen erzielt, wenn ein 90° Winkel im Knie sowie zwischen dem Ober- und Unterarm besteht. Wichtig ist auch, auf ausreichende Bewegung zu achten. Kleine Aufstehpausen sorgen dafür, dass das Blut besser fließen kann und Sehnen und Bänder sich dehnen können.


Darf es auch ein bisschen Bürogymnastik sein?

Die wenigsten Büroangestellten haben die Möglichkeit, während der Pausenzeiten ihren Büroraum in eine Fitness-Oase zu verwandeln. Das ist auch nicht nötig. Allerdings kann mit kleinen Übungen bereits sehr viel erzielt werden. Ein kleiner handlicher Massageball lockert nicht nur das Handgelenk sondern hilft sogar dabei den Kopf wieder frei zu bekommen. Manchmal hilft er auch dabei, aufgestaute Aggressionen wieder abzubauen oder einfach nur, um sich im positiven Sinne abzulenken. Was in jedem Fall sinnvoll ist, in den Pausen das Fenster aufzumachen und frische Luft in den Büroraum herein zu lassen. Mit einer guten Portion Sauerstoffzufuhr und falls das im jeweiligen Umfeld möglich ist, kombiniert mit ein paar Kniebeugen, fällt das Arbeiten nach so viel Frische gleich sehr viel leichter von der Hand.
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