Räuchern im Winter – So geht’s.

Seit jeher nutzt man bereits den Vorgang des Räucherns, um Fisch oder Fleisch zu konservieren. Auch hierzulande wird geräuchert, und das auch in der kalten Jahreszeit. Dabei geht es heute kaum mehr um den Zweck der Konservierung, da entsprechende Kühlmethoden zur Verfügung stehen. Vielmehr schwören Genießer auf den intensiven Geschmack des Räucherguts sowie dessen schöne Farbe. Auch beim Grillen kommt das Räuchern zum Einsatz, möchte man das Räuchergut nicht direkt den Flammen und der Glut aussetzen, sondern ihm vielmehr eine schmackhafte rauchige Note verleihen, indem es ausschließlich mit dem heißen Rauch in Berührung kommt. Allein aus Platzgründen kommt hierfür bevorzugt ein Räuchergrill statt eines imposanten Smokers zum Einsatz.

Angler räuchern bevorzugt ihren Fisch


Neben diversen Fleischsorten ist es vor allem auch Fisch, der geräuchert wird. Räucherfische, die gern zubereitet werden, sind u. a. Lachs, All und Forelle. Dabei kommen vor allem zwei Arten von Räuchergrills zum Einsatz:

• Räuchergrill mit Holzkohlebriketts: Hier wird die Feuerschale mit Grillbriketts und glühenden Briketts befüllt. Die Glut kann so stundenlang andauern, das Raucharoma ist sehr intensiv. Nadelhölzer sollten bei dieser Art des Räucherns vermieden werden, da sie sehr stark Rauch produzieren und viel Harz beinhalten. Gerade im Winter wird der Räuchergrill mit Holzkohlebriketts gern genutzt, da er seine Temperatur sehr lange hält, ohne dass man den Grill immer wieder kontrollieren oder gar daneben stehen bleiben muss. Auch das Entwenden des Grillguts entfällt hier.
• Räuchergrill mit Gasbefeuerung: Bei dieser Art des Räuchergrills kommt ein Gasbrenner zum Einsatz. Räuchermehl wird in die Räucherkammer gelegt und zum Glimmen gebracht. Das Räuchergut nimmt das Aroma des Räuchermehls an.

Das verwendete Räuchergewürz ist entscheidend dafür, wie herzhaft letztlich der Geschmack des Räucherguts ausfällt. Eine große Auswahl an Räuchergewürzen ist online zu finden .

Der Aal als beliebter Räucherfisch

Ziel beim Räuchern ist es, den Fisch Feuer und Rauch auszusetzen, wodurch ein Großteil der Flüssigkeit verloren geht. Gleichzeitig darf das Räuchergut jedoch nicht austrocknen, sondern soll sich seinen saftigen Biss beibehalten. Der Aal wird daher bevorzugt als Räucherfisch eingesetzt, da es sich um einen recht fetthaltigen Fisch handelt. Wer jedoch die Hitze kontrolliert und die Zeit der die Fische der hohen Temperatur ausgesetzt sind, der kann auch zu mageren Fischen greifen.

Mobile Räuchergeräte sind bei Anglern sehr beliebt

Die wenigstens werden über eine eigene Räucherkammer verfügen. Daher sind es vor allem die kompakten und mobilen Räuchergeräte, auf die zurückgegriffen wird. Angler nutzen diese gerne für ihre Zwecke, ebenso wie Camper. Zwar lassen sich in ihnen nur überschaubare Mengen an Räuchergut räuchern, doch für den Hausgebrauch sind sie vollkommen ausreichend. Da hier das Prinzip des Heißräucherns umgesetzt wird, eignen sich die Modelle sehr gut für frisch gefangene Fische. Die Räucherzeit ist dabei vom jeweiligen Fisch und der Temperatur abhängig. So kann man beispielsweise Forellen bei Temperaturen bis zu 200 Grad bis zu 20 Minuten im Räucherofen lassen. Heringe hingegen sollten einer deutlich geringeren Hitze ausgesetzt werden.

Auch das passende Zubehör ist wichtig

Neben dem Räucherofen ist auch das richtige Zubehör wichtig, um den Räuchervorgang so komfortabel wie möglich zu gestalten. Oftmals kommt der Ofen bereits mit einigen Gegenständen als Ausstattung. Wichtig sind natürlich der Rost und die Fischhaken, an denen die Fische aufgehängt werden. Welche Art von Haken nötig ist, etwa S-Haken oder Räucherhaken, hängt von der Fischsorte ab. Und auch das Holz will richtig gewählt werden, ist es doch für die letztlichendliche Note des geräucherten Fisches verantwortlich. Buchenholz darf hierbei wohl als Klassiker bezeichnet werden. Aber auch andere Holzsorten wie Eiche, Esche oder Apfelholz sind verfügbar. Die Variationen reichen dabei von leicht süßlich bis hin zu herb und kraftvoll. Neben Holz werden auch Räuchermehl, Chips, Späne oder Pellets gern verwendet.
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