RGZM: Kanalprojekt Karls des Großen um zwei Wochen verlängert

Blick in die Sonderausstellung »Großbaustelle 793« im Museum für Antike Schiffahrt des RGZM in Mainz. (Foto: RGZM: R. Müller)
Mainz: Museum f. Antike Schifffahrt |

Bereits über 10.000 Besucher haben die Karls-Ausstellung schon gesehen, nun hat sich das Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz (RGZM) entschlossen die Schau zwei Wochen länger als ursprünglich geplant zu präsentieren.

Die zum 1200. Todestag Karls des Großen gezeigte Sonderausstellung widmet sich einem 793 n. Chr. auf die Initiative Karls des Großen entstandenen schiffbaren Kanal, der Rhein und Donau verband. Sie basiert auf aktuellen Forschungen des DFG-Schwerpunktprogramms »Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter«, an dem das RGZM maßgeblich beteiligt ist. Das Interessante: Die Besucher erhalten Einblicke in die Fragen und Methoden, mit denen die archäologische Forschung ein solches Bauwerk „zum Sprechen“ bringt und in der Folge auch unser Verständnis für die Zeit Karls des Großen erweitert.Die Ausstellung führt die Besucherinnen und Besucher in den laufenden Forschungsprozess ein. Sie thematisiert planerische und technische Voraussetzungen für den Kanalbau sowie die Art und Weise seiner Nutzung, aber auch wirtschaftliche und machtpolitische Aspekte. Nicht zuletzt zeigt sie, mit welchen Methoden die Wissenschaft diese Fragen beantworten will.
Bis zum Ausstellungsende am 24. August finden jeweils sonntags um 16 Uhr Führungen durch die „Großbaustelle 793“ statt.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.