20 Jahre Odenwald-Forum – im Gasthaus Odenwald in Höchst-Hummetroth

Elfriede Fesel und Thomas Heß, Vorsitzender des HGV Lützelbach
Das Odenwald-Forum – Eine Idee mit Bestand
Der Heimat- und Geschichtsverein Lützelbach lädt in der Regel alle zwei Monate zu seinen Odenwald-Foren ein. Geboren wurde diese Idee recht bald nach der Vereinsgründung im Jahre 1984. Ab 1987 wagte man überörtliche Treffen in wechselnden Lokalen im Rahmen eines Stammtisches. Um der großen Anzahl auswärtiger Besucher gerecht zu werden, finden nun die von Wilhelm Gieg inizierten Treffen seit 20 Jahren im Gasthaus „Odenwald“ in dem zentral zwischen Mümling- und Gersprenztal sowie dem Raum Groß-Umstadt gelegenen Höchster Ortsteil Hummetroth statt. Ein Stammtisch ist es längst nicht mehr, denn mit der ständig wachsenden Besucherzahl wurde es zu einem Forum für einen Gedanken- und Erfahrungsaustausch für an der Heimatgeschichte Interessierte. Der Veranstalter bemüht sich um ein breit gefächertes Angebot an Vorträgen, die gegenseitige Forscherhilfe kommt dabei nicht zu kurz. Es sind nicht die Themen der großen Weltgeschichte, die man in den Odenwald-Foren als Referatsthemen anbietet. In einem „Vorprogramm“ berichtet Herbert Koschorrek über Besonderheiten dieses Tages in der Vergangenheit. Anschließend informiert Heidi Banse über Presseberichte aus dem Centralanzeiger für den Odenwald von vor hundert Jahren. Danach folgt das Referat; im Februar war das Thema von Werner Heil aus Lupfig in der Schweiz: „Schweizer im Odenwald“.
Nachdem das erste Forum dieses Jahres zum 20-jährigen Jubiläum im Gasthaus „Odenwald“ einen Besucherrekord von über 100 Interessierten brachte, freut man sich schon auf die kommenden Vorträge.
Am 5. April referieren Dr. Erwin Kreim, Mainz, mit Erwin Müller, Michelstadt, über das „550. Todesjahr von Johannes Gutenberg und die Auswirkungen seiner Buchdruckkunst auf den Odenwald“ unter Einbeziehung der Nicolaus-Matz-Bibliothek. "Glück auf - Bergleute und ihre Familien im Odenwald" ist das Thema von Heidi Banse, Michelstadt, am 7. Juni. Ines Günther-Laake M. A., Lützelbach, berichtet über „Der Odenwald in der Landschaftsmalerei im 18. und 19. Jahrhundert“ am 2. August. Thema von Norbert Allmann, Vielbrunn, ist „Das Gesundheitswesen in der Herrschaft Breuberg“ am 4. Oktober, und Thomas Heß, Rimhorn, beschließt am 29. November die diesjährige Vortragsreihe mit einem Rückblick „15 Jahre Lützelbacher Limes - Die Erweckung aus dem Dornröschen-Schlaf“.

Der Familie Fesel, Besitzerfamilie des Gasthauses Odenwald, sei herzlich für die angenehme Zusammenarbeit über 20 Jahre gedankt!
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