Tanz und Theater am Haus Münster

„Meine Damen und Herren, wir entführen Sie heute in eine laue Sommernacht. Ich habe Ihnen heute nämlich einen leidenschaftlichen Tango mitgebracht!“, so die Tänzerin und Choreographin Annika Keidel, die zusammen mit der Regisseurin Hannah Schassner und BewohnerInnen des Haus Münster ein fünf-wöchiges Tanz- und Theater-Projekt durchführte. Im Rahmen einer flux-Residenz, gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, arbeiten und leben die Künstlerinnen Keidel und Schassner derzeit in Münster-Altheim. Von Oktober bis Dezember 2016 führen sie hier mit verschiedenen Institutionen kleine oder große Projekte zum Thema Schlaf(en) durch. In diesem Kontext waren sie auch am Haus Münster. Mit anfänglich 12, später dann 19 Bewohnerinnen und Bewohnern trafen sie sich fünf Mal jeweils für eine Stunde für theater- und tanzpraktische Nachmittage: Von flotten Sambas und Rock n' Rolls – alles andere als verschlafen sitzend getanzt im Stuhlkreis – Assoziationsketten zum Thema Nacht, aus denen wiederum Geschichten entstanden, Tanz mit Tüchern, kleinen interaktiven Fenster-Theater-Einstudierungen, Gedichten und Geschichten und Musizieren mit Rhythmusinstrumenten war alles mit dabei. Jede Woche wurden es mehr Bewohnerinnen und Bewohner, die den Kreis im großen Speisesaal im Haus Münster gemeinsam bespielten und sich gegenseitig zum Tanz aufforderten.
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