Frau Enderich von der Hospizgruppe Riedstadt besucht den VdK Nauheim

Zwölf Jahre besteht die Hospizgruppe Riedstadt. Frau Gabriele Enderich war eine der Initiatiorinnen der ersten Stunde und ist seit April 2010 hauptamtliche Koordinatorin der ansonsten ehrenamtlichen Gruppe. Die Referendin ist Dipl. Sozialpädagogin und Palliative Care Fachkraft.
Am Montagabend kam Frau Enderich auf Einladung der Nauheimer VdK Ortsgruppe ins Cafe Stelzer, um aus der täglichen Hospizarbeit zu berichten und um Berührungsängste abzubauen.
Interessierte Besucher und Vorstandsmitglieder kommunizierten eifrig mit der Vortragenden.
Sie sprach über die Ausbildung und Qualifizierung der Hospizhelfer, den Tätigkeiten ihrer Begleitungen und den entsprechenden organisatorischen Dingen.
Durch viele vorgetragene Einzelschicksale – natürlich ohne Namen zu nennen - konnten sich die Zuhörer einen Einblick in die Hospizhilfe schaffen.
Ferner wurde auf die Zusammenarbeit mit anderen Hospizgruppen, den Hausärzten, den Seelsorgern, dem „Leuchtturm- Team“ und anderen spezialisierten ambulanten Palliativversorgern (SAPV) etc. hingewiesen. Ein beachtliches Netzwerk wurde im Umkreis aufgebaut.
Auf Nachfrage konnten die Besucher des Abends auch erfahren, dass die Riedstädter Hospizhelfer natürlich auch sterbenskranke Nauheimer betreuen würden.
Trauerarbeit bietet der Verein ebenso an. Eine Person ist hierzu speziell ausgebildet. Manchmal, erklärte Frau Enderich, genügt oft schon ein Gespräch, um dem Trauernden zu helfen. Es gibt aber auch Fälle, wo man einen Psychotherapeuten einschalten muss, da man eine Depression erkennt.
Es ist gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die für Hilfesuchende ein Anker sein können.
Es war ein sehr informativer Abend mit einer überaus positiv eingestellten Referentin, der man die Freude an dieser Arbeit abnahm.
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