Unterwegs im "Tor zur Welt"

Unterwegs im "Tor zur Welt": Die Teilnehmer der Flughafenbesichtigung, zu der Sabine Bächle-Scholz eingeladen hatte. (Foto: Ingo Kalweit)
Was passiert, wenn jene, die einen Kaufvertrag für ein Flugzeug unterschreiben, die nagelneue Maschine besichtigen und sich für Instrumente und Hebel interessieren und dabei versehentlich das Frontfahrwerk einfahren? Das Flugzeug fällt buchstäblich auf die Nase.

Was passiert, wenn die gleichen Personen dann versuchen, den Flieger wieder „auf die Beine“ zu bekommen? Die bereits schwer beschädigte Maschine überschreitet ihren Schwerpunkt und stürzt erneut auf ihren „Parkplatz“ auf dem Flughafen. Ob es ein Totalschaden war, erfuhren die Teilnehmer der Flughafenbesichtigung, zu der die Landtagsabgeordnete Sabine Bächle Scholz (CDU) eingeladen hatte, nicht, und auch nicht, ob sich der Unfall in Frankfurt oder sonst wo auf der weiten Welt ereignete.

Aber viel Wissenswertes über große und kleine Flugzeuge, die in Frankfurt landen und starten, über ihre Versorgung, über Abläufe am größten deutschen Flughafen, war zu erfahren.

Eine zentrale Rolle – nicht nur auf der Vorfeldrundfahrt, sondern auch in der künftigen Fraport-Zentrale – spielten Fragen nach dem Lärm, den der Flugbetrieb verursacht. Unstrittig: Es wird bereits viel getan, um Lärm zu vermeiden und Hoffnung machte den Teilnehmern der Flughafen-Rundreise: Der Weg zur Lärmminderung ist noch lange nicht zu Ende. Dass sich dabei auch die Fachleute in einem Lernprozess befinden, zeigt das Beispiel von Flugzeugen, deren Messwerte leiser sind, als die anderer Maschinen. Da sie aber eine besondere Art von Pfeiftönen erzeugen, werden sie subjektiv als lauter wahrgenommen.

Das Erlebnis Flughafen – ob auf der neuen Landebahn oder im Terminal A+ - war beeindruckend und vermittelte neues Wissen für künftige Diskussionen.
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