„Lymphdrainage – Was – Wieso – Warum?“Vortragsabend mit Theresia Brock vom Gesundheitszentrum „MEDI - FIT“

Viele interessierte Mietglieder und Gäste bei dem Vortrag über Lymphdrainage
Kürzlich zu Gast bei den Nauheimer Landfrauen war die zertifizierte Lymphterapeutin, Physiotherapeutin, Theresia Brock vom Gesundheitszentrum „MEDI - FIT,“ Rüsselsheim.

In einer lockeren Gesprächsrunde vor 40 Mitglieder und Gäste sprach die Fachfrau im Vereinsdomizil Cafe`Stelzer, was unter „Manuelle Lymphdrainage“ zu verstehen ist.
Die Geschichte der manuellen Lymppdrainagemassage begann Anfang der 30 Jahre des 20. Jahrhunderts, entwickelt von Dr. phil. Emil Vodder.
Er orientierte sich nach der Anatomie der Lymphgefäße und stellte seine Grundgriffe, „Stehender Kreis,“ „Pumpgriff ,“ „ Schöpfgriff „und Drehgriff dem damaligen Fachpublikum vor.
Es war zu erfahren,dass erstmals 1958 in Deutschland eine Lymphdrainageausbildung statt fand.
Erst 1973 wurde die Lymphdrainage von den Ersatzkassen anerkannt und in den Abrechnungskatalog aufgenommen.

Im physiotherapeutischen Bereich ist heute die Massage gegen Schwellungen nicht mehr wegzudenken, so Frau Brock.
Sie hat die Aufgabe, das Lymphsysthem des Körpers zu aktivieren.
Außerdem ist die Lymphe nicht nur für eine optimale Entwässerung, Entstauchung und Entschlackung zuständig sondern auch wesentlicher Bestandteil des Immunsystems. informierte die Spezialistin!
Es ist kein einzelnes Organ, sondern durchzieht als Netzwerk aus lymphatischen Organen und Lymphgefäßen den gesamten Körper. Dabei erläuterte die kompetente Referentin auch seine Bestandteile wie, Lymphgefäße,- Knoten, Thymusdrüse, bei Kindern die Milz um nur einige zu nennen.
Die manuelle Lymphdrainage ist überall dort nötig, wo Stauzustände des Lyphsystems, schwere Beine und Arme, Mangelerscheinungen des Gewebes wie Cellulite oder allgemeine Verschlackungen vorherrschen.
Die zertifizierte Lymphterapeutin wies besonders daraufhin, dass eine Lymphdrainage nach OP`s, bei denen der Lymphfluss gestört ist, besonders empfehlenswert ist.
Vorsicht bei akuten Entzündungen im Körper wie Stirnhöhlenvereiterung aber auch Trombose wird hier geraten.
Während des interessanten Vortrags stellten sich einige Frauen zu Verfügung und Frau Brock zeigte spezielle Handgriffe der Lymphdrainage.
Die Versuchskaninchen empfanden es sehr angenehm.
Ganz besonders wie ihnen die Fachfrau über die Hand entlang des Unterarms streichte, kreiste über den Ellenbogen, ganz sanft und löst mit ihren Handgriffen so die gestaute Flüssigkeit im Gewebe. Nur durch regelmäßige – teilweise sogar tägliche – Lymphdrainage und Kompressionstherapie schwillt der Arm ab und die Schmerzen lassen nach, erklärte die kompetente Therapeutin.
Es wurden von den interessierten Vortragsbesucher viele Fragen gestellt,die ausführlich beantwortet wurden.
Am Ende des Aufklärungsabends wusste man, dass die manuelle Lyphdrainage eine sanfte Massageform gegen Schwellungen ist, die bei Lymphstauungen, Lymphödemen angewendet wird, um den Lymphabfluss zu verbessern.

Mit einem netten Präsent dankte der Vorstand Frau Brock für den aufschlussreichen Abend!
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