Sozialverband VdK Hessen-Thüringen – Ortsverband Nauheim - Vortrag über Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Silvia Rotzal (stehend links), Brigitte Breckheimer (rechts)

Aus der Vortragsreihe des VdK Nauheim:

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

Im übervoll besetzten „Culinarium“ – es waren mehr als 60 Personen anwesend- wurde vom Sozialverband VdK Ortsverband Nauheim ein Infoabend zum vorgegebenen Thema angeboten. Die Referenten waren Brigitte Breckheimer, Vorsitzende vom VdK Nauheim, und deren Stellvertreterin Silvia Rotzal. In der Ehrenamtsakademie des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen haben sie zu Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung die Schulungen absolviert.
Eingangs berichtete Frau Breckheimer, dass es lt. der Deutschen Verkehrswacht im Jahr 2015 -325.726 Leichtverletzte, 67.706 Schwerverletzte und 3.459 Getötete gab. Lt. der Hirnverletzten Hilfe erleiden jährlich ca. 273.000 Menschen mehr oder weniger schwere Gehirnverletzungen durch Unfälle (meistens im häuslichen Bereich), Krankheiten usw.. Die Zahlen des statistischen Bundesamtes aus 2015 besagen, dass es 7,6 Mio. schwerbehinderte Menschen in der BRD gab (der Grad der Behinderung mit mehr als 50%). Das entspricht 9,3% der Gesamtbevölkerung.

Junge und ältere Personen können jederzeit in die Lage kommen nicht mehr für sich sprechen zu können, weil sie einen Unfall haben oder einen Schlaganfall etc. bekommen. Um für diese Situation gewappnet zu sein empfiehlt es sich - mindestens eine Patientenverfügung zu haben. Noch besser ist es, dass man eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung hat.
Krankenhäuser verlangen immer öfters, dass die Patienten eine Patientenverfügung vorlegen.


In 2012 hatte der Ov VdK Nauheim bereits eine Info Veranstaltung zu dem Thema Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung durchgeführt.
Anhand einer Power Point Präsentation wurden an der Wiederholungsveranstaltung noch einmal die Unterschiede zu Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung deutlich gemacht und über die mannigfaltigen Möglichkeiten, eine Patientenverfügung aufzusetzen, informiert.
Der Vortrag und die anschließende Beantwortung aller Fragen ergaben für alle Zuhörer einen guten Überblick über die vorstehende Thematik. Ebenso konnte sich jeder Besucher Unterlagen zu allen Themen mit nach Hause nehmen.
Der Sozialverband VdK Nauheim bietet seinen Mitgliedern Beratungsstunden an den 1. und 3. Donnerstagen im Monat von 19 bis 20 Uhr an.
Für Informationen zu Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung sollte allerdings ein extra Termin vereinbart werden.
Weitere Veranstaltungen des VdK Nauheim sind unter www.vdk.de/ov-nauheim anzusehen.
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