Gebrauchtwagen – die Checkliste für Verkäufer

Gebrauchtwagen Ankauf
 
Autoverkauf Checkliste

Der Verkauf eines Gebrauchtwagens sollte gut organisiert werden. Wer wichtige Tipps beherzigt, schützt sich vor unangenehmen Überraschungen. Um unnötigen Belastungen zu vermeiden, sollte als Verkäufer sich diese Punkte bereits vor dem Einstellen einer Annonce oder einer Fahrzeugauktion überlegen.

Die wichtigsten Punkte – Ihre Checkliste für den Gebrauchtwagen-Verkauf!

• Besprechen Sie mit dem Käufer, wo und wann die Übergabe des verkauften Wagens erfolgen soll.

• Prüfen Sie die finanzielle Abwicklung des Verkaufs: Wird bar bezahlt, sollen Sie bei zur Übergabe des Geldes unbedingt einen Zeugen mitnehmen. Er oder sie kann bestätigten, falls kein Geld übergeben wurde. Betrüger arbeiten oft mit dem Trick, auf einen allfälligen Barkauf zu verweisen, obwohl keinerlei Geld geflossen ist und ein Wagen vom Interessenten einfach gestohlen wurde.

• Holen Sie sich verschiedene Angebote von Gebrauchtwagen Ankauf Webseiten ein um ein Bild vom Marktwert des Fahrzeuges zu erhalten.

• Halten Sie alle wichtigen Papiere bereit: Kfz-Brief, Kfz-Schein und Prüfplaketten. Vor allem der Kaufvertrag muss vor Übergabe des Wagens vorliegen. Auch Kaufbelege für neu eingebaute Autoteile sollten vorbereitet werden. Das gilt auch für Belege rund um Reparatur und Wartung.

• Die Abmeldung von der Versicherung muss nicht nur von Ihnen als Verkäufer, sondern auch vom Käufer des Fahrzeugs unterschrieben werden.

• Denken Sie an die sogenannte Veräußerungsanzeige: Das ist der Nachweis, der der Zulassungsbehörde signalisiert, dass eine Person nicht länger Besitzer des Fahrzeugs ist. Sie muss ebenfalls von beiden Vertragspartnern unterzeichnet werden.

• Überlegen Sie sich genau, ob Sie einem allfälligen Wunsch des Käufers auf Ratenzahlung nachkommen wollen. Das kann leicht zu einem Problem werden, falls der Käufer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Einer Ratenzahlung sollte ein Verkäufer am besten nur dann zustimmen, wenn er den Käufer privat gut kennt und seine Seriosität einschätzen kann.

• Lassen Sie sich von Ihrer Werkstatt eine Bestätigung ausstellen, wann der letzte Check Ihres Wagens durchgeführt wurde. Auch eine Mängelliste leistet gute Dienste, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein. So vermeiden Verkäufer, dass ihnen der Käufer nachträglich ein arglistiges Verschweigen von Mängeln vorwirft.

• Denken Sie an einen sicheren Ort für die Übergabe des Fahrzeugs. Lassen Sie sich nicht auf abgelegene Orte ein, die Sie nicht kennen, um sich nicht von Betrügern in eine Falle locken zu lassen. Geben Sie keinesfalls den Kfz-Brief aus der Hand, bevor das Fahrzeug nicht zur Gänze bezahlt ist.

• Denken Sie daran, den Wagen beim letzten Stopp an der Tankstelle nicht vollzutanken. Diesen vollen Tank können Sie nicht als Extrazugabe auf den Verkaufspreis aufschlagen.

• Melden Sie Ihren Wagen noch am Tag der Übergabe bei der Zulassungsbehörde und der Versicherung ab. Am besten lassen Sie auch die Uhrzeit mit eintragen. So verhindern Sie, dass Sie für Schäden haften, die möglicherweise noch am Tag des Verkaufs durch den Käufer verursacht werden.

• Lassen Sie sich nicht auf „Nachverhandlungen“ mit dem Käufer ein. Mit Zahlung des Kaufpreises und der Übergabe des Fahrzeugs ist die Transaktion für Sie erledigt. Sie sind nicht für Unfälle oder andere Probleme verantwortlich, die sich ab diesem Zeitpunkt ereignen. Auch Mängel, die Sie ordnungsgemäß im Kaufvertrag genannt haben, unterliegen nicht mehr Ihrer Verantwortung. Sie sind in keinem Fall verpflichtet, etwaige Kosten für Reparaturen oder gar für Unfälle zu übernehmen, nachdem Ihr Fahrzeug einen neuen Besitzer gefunden hat.
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