Wie schreibe ich eine Rezension?

In der heutigen Zeit gibt es eine Vielzahl von Rezensionen, die mittlerweile auch vor Gebrauchsgegenständen keinen Halt mehr machen. Während es noch vor einigen Jahren in der Regel nur um die Buchrezension ging, werden heute auch zu Themen wie

- Gebrauchsgegenständen
- Computer Spielen
- Software
- Filme


und vieles andere Rezensionen geschrieben.


Literaturrezension

Die Buchrezension, Buchbesprechung oder Buchkritik, auch Literaturrezension im Feuilleton genannt, gehört noch immer zu den am häufigsten verwendeten und bekanntesten Formen der Rezension. Auch diese Art der Rezension ist für die Öffentlichkeit vorgesehen und wird in Printmedien wie Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen, Radio, Fernsehen und natürlich auch im Internet veröffentlicht.

Für die speziellen Buchthemen wie zum Beispiel Kinder- und Jugendbücher, gibt es mittlerweile auch speziell dafür vorgesehene Themenzeitschriften oder Rubriken im Internet. Eine Buchrezension dient dem Leser zur Einordnung und Orientierung in Bezug auf Neuerscheinungen, auch wenn man sich natürlich nicht um alle jährlichen Neuerscheinungen kümmern kann. Neben den Lesern gehören auch die Bibliotheken zur Zielgruppe einer literarischen Rezension.

Die äußere Form einer literarischen Buchrezension

Neben Angaben zum Autor, Titel, Verlag, Preis, Erscheinungsjahr usw sowie der Beschreibung der äußeren Buchmerkmale, wozu Dinge wie Einbandart, Druckbild, Illustration etc gehören, gibt es auch eine genaue Vorstellung vom Aufbau, dem Inhalt sowie der Zielsetzung des jeweiligen Buches. Außerdem gehört zu einer Rezension auch die kritische Beurteilung des Textes (Beispiele können auf http://www.rezension.org/die-besten-buecher/ eingesehen werden). Eine Rezension kann sehr umfangreich in literarischer Form oder in Form eines Essays ausfallen, in der Regel werden die Rezensionen in der heutigen Zeit jedoch sehr knapp gehalten. So ist eine Buchbesprechung heutzutage kaum länger als ein bis zwei Seiten, die dann auch nur noch entweder empfehlend oder eher ablehnend ausfällt.

Die Erwartungshaltung und der Ablauf

Es gibt Buchverlage, die Gratisexemplare von Buchrezensionen verfassen lassen und dann drucken. Dies geschieht in der Regel nach folgendem Muster: Drei bis vier Monate vor Erscheinen werden die Projekte an die freien Mitarbeiter der Redaktionen verschickt. Die freien Mitarbeiter verfassen dann eine Rezension, die dann noch von dem Autor freigegeben werden müssen.

Bei diesen Leseexemplaren handelt es sich dann um die Fassung, die insbesondere den Buchhändlern unverlangt zugeschickt werden, denn hiervon versprechen sich die Verlage die größte Aufmerksamkeit für das jeweilige Buch. Die Länge der Rezension wird in der Regel zeilengenau vorgegeben, so dass sie der Rezensent genau überlegen muss, wie lang die jeweiligen Abschnitte sein dürfen.
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