Erfolgreicher Sponsorenlauf der Fußballmädchen von der SKG Ober- Beerbach
Seeheim-Jugenheim: Christian-Stock-Stadion | „SKG rennt“ – so lautete das Motto des jüngsten Sponsorenlaufs der SKG Ober-Beerbach am 17. Dezember 2011.
Die Idee hierzu kam von den fußballbegeisterten Mädchen selbst. Hohe Fahrtkosten der B-Juniorinnen in der Hessenliga, gemeinsames Trainingsequipment und nicht zuletzt der Wunsch an einem großen Jugendturnier in Barcelona teilnehmen zu wollen brachten die Mädchen auf die Idee, ein solches Vorhaben durchzuführen.
Um ihre Kasse aufzufüllen, übernahmen die Spielerinnen schon bei diversen Veranstaltungen des Vereins die Bewirtung, doch das alleine genügte leider nicht.
Um den Sponsorenlauf zu einem vollen Erfolg werden zu lassen, sammelten die Mädchen im Alter von 11 bis 16 Jahren in den Wochen zuvor über 60 persönliche Unterstützer.
Kleine und größere Unternehmer aus der Region, aber auch Eltern und Omas unterstützen das Anliegen der Spielerinnen und trugen ihren Förderbeitrag, den sie pro gelaufene Runde bereit waren zu zahlen, in einen sogenannten Laufzettel des jeweiligen Mädchens ein.
Am Samstagvormittag war es dann soweit. 14 Spielerinnen versammelten sich im Christian-Stock-Stadion um ihre Pflicht zu erfüllen.
Es hieß, innerhalb einer halben Stunde möglichst viele Runden (400m) zurückzulegen.
Zum Glück spielte das Wetter mit. Strahlender Sonnenschein begleitete die Läuferinnen beim drehen ihrer Runden.
Die Zuschauer, meist Eltern und Geschwister, konnten sich zwischendurch bei Kaffee und Kuchen (hervorragend organisiert von Anke Simson) stärken.
Am Ende schafften alle Läuferinnen mindestens 10 Runden (zwei sogar 13) innerhalb der vorgegeben Zeit. Der Sponsorenlauf wird wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben.
Nicht zuletzt deswegen, weil er den Gemeinschaftsgedanken und das "Wir-Gefühl" des Mannschaft gestärkt hat. Die erlaufenen Beträge kommen zu 100% der Fußballmädchenabteilung zugute und bringt sie damit weiter ein Stück in Richtung Spanien.
Die Verantwortlichen der Mädchenmannschaft konnten es am Ende kaum glauben, was da die Spielerinnen mit ihren persönlichen Einsatz und großem Engagement vollkommend selbständig auf die Beine gestellt haben. Lediglich der Überwachung der gelaufene Runden und etwas Unterstützung bei der Abwicklung des Laufes war von Nöten gewesen.
Auch so können Verantwortliche stolz auf ihre Mannschaft gemacht werden.

