Friedensnobelpreis geht an zwei, die sich für die Rechte der Kinder einsetzen!

Malala Yousafzai, die 17-jährige Pakistanerin die am 10. Dezember in Oslo geehrt wird. (Foto: Malala Yousafzei / google)

Die 17-jährige Malala Yousafzai, die einen Mordanschlag der Taliban überlebt hat, und ein Inder Kailash Satyarthi, der auf den Spuren Mahatma Gandhis unterwegs ist, teilen sich den Friedensnobelpreis 2014.

Malala werde für ihr Eintreten gegen die Unterdrückung von jungen Menschen und deren Recht auf Bildung gewürdigt. Kinder müssten vor Ausbeutung geschützt werden und die Möglichkeit haben zur Schule zu gehen, so das Nobel-Komitee. Malala hatte seit 2009 in einem Blog für die BBC über ihr Leben unter dem Terrorregime der Islamisten berichtet. 2012 wurde Malala im Schulbus von Taliban-Kämpfern in den Kopf geschossen, weil sie in den Augen derer für nichtreligiöse Werte eintrat.
Der Inder Sryarthi, geboren 1954, engagiert sich seit vielen Jahren friedlich gegen die Ausbeutung von Kindern für wirtschaftliche Ziele - und hat zur Ausarbeitung internationaler Kinderrechte beigetragen. Das Komitee würdigte den "persönlichen Mut" des Aktivisten der mit seinen Protesten in der Tradition Mahatma Gandhis stehe.

Seit 1901 werden die von dem schwedischen Erfinder und Industriellen Alfred Nobel gestifteten Preise in den Kategorien Medizin, Chemie, Physik, Literatur und Frieden - seit 1968 auch in Wirtschaft - verliehen. Alle Preise werden am Todestag von Alfred Nobel, am 10. Dezember, in Stockholm, einzig der Friedensnobelpreis wird am gleichen Tag in Oslo, überreicht.
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