Licht ins Dunkel gebracht: Der Chemie-Nobelpreis geht an einen Deutschen und zwei Amerikaner

Professor Dr. Stefan Hell, Chemie Nobelpreis 2014 Foto:© Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie
Professor Dr. Stefan Hell vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie erhält gemeinsam mit den beiden US-amerikanischen Kollegen Eric Betzig und William E. Moerner den Nobelpreis für Chemie 2014. Den Preis bekommen die Forscher für ihre bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der ultra-hochauflösenden Fluoreszenzmikroskopie. Stefan Hell ist der 18. Nobelpreisträger der Max-Planck-Gesellschaft - und der vierte Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie.
Der 51-jährige Forscher Hell hat als Erster einen Weg gefunden, die Abbesche Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen radikal zu unterlaufen - bei der von ihm entwickelten STED-Mikroskopie ist die Auflösung nicht länger durch die Lichtwellenlänge begrenzt - daher ist es erstmals möglich, Strukturen in einer Zelle mit einer heute bis zu zehnmal besseren Detailschärfe, im Vergleich zu den früheren Methoden, zu beobachten.
Stefan W. Hell hat in Heidelberg Physik studiert - für seine bisherigen Leistungen, vor der Zuerkennung des Chemie-Nobelpreises, wurde er schon mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht.
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