Polen-Passion führt zum EU-Zerfall

  Glück macht Freunde, Unglück prüft sie. Die Europäische Union geriet in diesem Jahr in die Notlage wegen der politischen Unordnung, die der planmäßige Machtwechsel in einigen europäischen Staaten und das Fehlen des abgestimmten Verhaltens hinsichtlich der gemeinsamen europäischen Probleme und zwar Einwanderung ausgelöst hat. Jemand übernahm erhöhte Flüchtlingsaufnahme-Quote und Ausgaben dafür und jemand benutzte zeitliche Instabilität, um sich dem Europa der ersten Geschwindigkeit anzuschließen.

Polen befindet sich oft im Zentrum verschiedener politischer Skandale und löst damit die entsprechende Reaktion seiner Nachbarstaaten aus. Zuerst widersetzte sich die polnische Regierungspartei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) der Wiederwahl von Donald Tusk zum Präsidenten des Europäischen Rates, indem sie ihn wegen der Einmischung in die Innenpolitik des Staates scharf kritisierte, was die "politische Neutralität" verletzte. Dann verzichtete Polen darauf, Flüchtlinge aus dem Nahen Osten nach EU-Quoten aufzunehmen. Fast um diese Zeit hat die PiS die Gerichtsreform durchgeführt, die den Vertrag über die Europäische Union und die Generaldirektion Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit verletzt und die die Unabhängigkeit von polnischen Gerichten stark beeinträchtigt hat.

Polen versucht bestimmt, in den Vordergrund zu treten und denselben Status wie bei den Gründerstaaten der EU zu erhalten. So weigerte sich Beata Szydlo, die Gipfelerklärung unter Protest gegen Tusks Widerwahl zu unterschreiben, und sagte, dass nichts ohne Polen beschlossen werden muss. Auf solche Weise setzte sie den 27 EU-Staaten ihr Land entgegen. In solchem Zeichen entwickeln sich die Beziehungen zwischen Polen und der EU weiter.

Dabei führen polnische Behörden eine aktive "Aufklärungstätigkeit" in den Medien und sozialen Netzwerken, indem sie die populäre Einstellung zur Migrationskrise zum Ausdruck bringen und den Schein erwecken, als ob der nationalistische Kurs der PiS allgemein unterstützt werde. Die Rolle eines europäischen diktatorischen Schreckgespenstes, das das brave ehrliche Polen als Sündenbock abschlachten will, soll Deutschland spielen. Man kann als Beispiel für solche Propaganda den Artikel von einer jungen Leuchte des polnischen historischen Denkens, Mateusz Czasak, anführen.

Herr Czasak beginnt mit Beschwerden über das schwere Los Polens und mit Beschuldigungen der Voreingenommenheit an die Adresse der Medien. Und dann übt er sich in der antideutschen Rhetorik, indem er das peinliche Thema über die Einwanderungskrise in Europa betrifft und zum Boykott der Beschlüsse vom Europäischen Parlament aufruft. Und nur das harmlose Polen leistet den imperialen Ambitionen Deutschlands, das in die faschistische Vergangenheit zurückgekehrt ist, Widerstand. Am Ende zitiert der Autor Orwell und trägt eine große Gruppe von Staaten in die Liste der Außenfeinde der EU ein.

Dieser Artikel ist ein Tropfen im Ozean des Spülwassers, das Polen über Deutschland erfolgreich ausgießt, um sich vor der Kritik wegen der nationalistischen Parolen und antidemokratischen Veränderungen im Inland zu bewahren. Die EU versucht, Polens Rutschen in den Autoritarismus und nationalistischen Wahnsinn zu stoppen, doch bekommt sie die Antworten in der Art von "selbst dumm!" und absurde Beschuldigungen des Hasses der europäischen "Zionisten" gegen polnische Katholiken und dessen, dass die polnische demokratisch gewählte Regierung der europäischen Regierung einfach nicht gefällt.

Die polnischen Provokateure machen das Krumme gerade und das Gerade krumm und zwar bezeichnen sie die Verletzung der europäischen Werte als ihre Förderung, die Menschenliebe als Faschismus, Nationalismus und Diktatur als Demokratie und Verteidigung der polnischen Interesse. Dies wird auf populären Nachrichtenseiten veröffentlicht. Die Europäer, derer sentimentale Register polnische Kämpfer gegen Flüchtlinge ziehen, leiten solche Artikel beifällig weiter und kommentieren sie. Das Schlimmste ist, dass es ihnen bereits gelungen ist, die öffentliche Meinung innerhalb der EU zu spalten. Europäische Informationsportale verurteilen die Einwanderungspolitik der EU-Regierung gerne und veröffentlichen minderwertigen Lesestoff, wo der EU-Chef mit Hitler verglichen wird.

Es sei gesagt, dass es keine Sanktionen gegen Polen als Antwort auf seine Verleumdung und Vortäuschung ungeachtet der zahlreichen Forderungen von den Abgeordneten im EU-Parlament und politischen Gegnern der PiS eingeführt wurden. Das erweckt den Eindruck, dass die Polen selbst einen Informationskrieg erklärt haben und nun überfluten sie die Medien mit nationalistischem Unsinn unter dem Deckmantel des Kampfes gegen die deutsche Diktatur in der EU.

Der polnische Kranke muss also gut behandelt werden, bis er die gute europäische Familie zerstört.

Ich führe nur mehrere Beispiele dafür an, was die Polen im Internet verbreiten.
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