SPD-Bezirksparteitag Hessen-Süd: Darmstadt-Dieburg weiter gut vertreten

Klaus Wiesehügel, im Kompetenzteam von Peer Steinbrück für die Themen Arbeit und Soziales zuständig (Foto: Nathalie Döring)
"Es ist Zeit für mehr soziale Gerechtigkeit, einen neuen Ministerpräsidenten Thorsten Schäfer-Gümbel und einen Kanzler Peer Steinbrück", erklärte der SPD-Bezirksvorsitzende Gernot Grumbach auf dem diesjährigen Parteitag am 24./25. Mai in Gießen.
Auch in den nächsten zwei Jahren ist die SPD Darmstadt-Dieburg mit Patrick Koch als Schatzmeister und Heike Hofmann als Beisitzerin im Vorstand der SPD Hessen-Süd vertreten.
Koch konnte zuvor in seinem Kassenbericht ein unerwartetes Plus von 211.000 Euro verkünden und versprach weiter solide zu wirtschaften. Mit 85,9 Prozent der Stimmen wurde er im Amt bestätigt. Auch Heike Hofmann erreichte mit 73,7 Prozent ein gutes Ergebnis bei der Wahl der Beisitzerinnen und Besitzer. Damit entsendet die SPD Darmstadt-Dieburg weiterhin neben den Unterbezirken Frankfurt und Main-Kinzig als einzige zwei Vertreter in das Leitungsgremium des SPD-Bezirks Hessen-Süd.
Bei den Wahlen zum Parteikonvent (kleiner Parteitag) konnten Jens Zimmermann und Catrin Geier zwei der 15 südhessischen Plätze erringen.
Auch standen Wahlen für die Bundesparteitagsdelegierten an. Neben Jens Zimmermann (Groß-Umstadt), Vivien Costanzo (Bickenbach) und Alexander Ludwig (Weiterstadt), werden Catrin Geier (Groß-Zimmern) und Patrick Koch (Pfungstadt) die Kreis-SPD auf Bundesebene vertreten. Zahlreiche Darmstadt-Dieburger wurden zudem auf aussichtsreiche Ersatzdelegiertenpätze gewählt.
Zuvor hatte Landesparteichef Schäfer-Gümbel die Partei auf die beiden bevorstehenden Wahlen am 22. September eingeschworen und deutlich gemacht, dass es nur mit der SPD in Hessen eine andere Politik geben werde. Er schwor die rund 250 Delegierten auf einen langen, harten Wahlkampf ein. "Unser Ziel ist klar: Wir wollen am 22. September den Politikwechsel in Hessen einleiten." Soziale Herkunft dürfe nicht länger über den Bildungserfolg entscheiden, für gute Arbeit sei der Mindestlohn das Mindeste, zählte er auf.
Auch Klaus Wiesehügel, Vorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt und im Schattenkabinett von SPD Kanzlerkandidat Peer Steinbrück für die Themen Arbeit und Soziales zuständig, stimmte die Partei auf den Wahlkampf ein. "Es ist unverantwortlich, dass manche Arbeitgeber ihren Angestellten Hungerlöhne zahlen, von denen sie nicht leben können und der Sozialstaat diese Hungerlöhne dann mit Milliarden subventionieren muss!" und "Unsere erste Gesetzesvorlage wird ein gesetzlicher Mindestlohn sein!" rief er unter großem Beifall den rund 200 anwesenden Delegierten zu.
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(SPD Pfungstadt)
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