SPD Pfungstadt gründet Arbeitskreis "Bezahlbarer Wohnraum"

Thorsten Baier, Mitglied im Vorstand der SPD Pfungstadt
Wohnungsmarkt in Pfungstadt für bezahlbaren Wohnraum ist faktisch nicht existent, gemeinsame Suche nach Lösungen.

Auf Vorschlag von Thorsten Baier, Stadtverordneter der SPD im Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss, wurde in der Vorstandssitzung des SPD Ortsvereins Pfungstadt gestern das einstimmige Votum gefasst, einen Arbeitskreis "Bezahlbarer Wohnraum" zu gründen. Jedes Mitglied der SPD Pfungstadt ist herzlich eingeladen, im Arbeitskreis mitzuarbeiten.
Das selbst gesteckte Ziel ist, gemeinsam Ideen zu entwickeln, den bezahlbaren Wohnraum in Pfungstadt zu fördern und diese gemeinsam mit der Fraktion in der Pfungstädter Politik umzusetzen.
Der Wohnungsmarkt in Pfungstadt für bezahlbaren Wohnraum ist faktisch nicht existent. Die Wartelisten der örtlichen Anbieter sind mehr als überfüllt, die Wartezeiten für sozialen und/oder bezahlbaren Wohnraum betragen mehrere Jahre. Andere Anbieter in diesem Bereich führen mittlerweile keine Wartelisten mehr oder haben sie für Neubewerbungen geschlossen.
Hier ist "Druck im Kessel", so dass die Politik in der Verpflichtung steht, den Pfungstädter Bürgerinnen und Bürgern zur Seite zu stehen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
Die von der CDU-Fraktion in Pfungstadt benutzte Statistik über sozialen Wohnraum stammt aus dem Jahre 2010 und ist somit völlig veraltet. Seit dieser Zeit hat sich die Situation am Wohnungsmarkt dramatisch verändert. Die Argumentation seitens der CDU (Herren Kockegei und Dr. Klüber) ist ohne Fundament und ein Schlag ins Gesicht für eine große Anzahl von Bürgern, die nach bezahlbarem Wohnraum suchen. Der Markt kann den Preis eben nicht regulieren, wie von Herrn Dr. Klüber angesprochen, da überhaupt kein Markt in diesem Bereich existiert.
Aus dem SPD Ortsverein Pfungstadt haben bereits viele Mitglieder ihre Mitarbeit signalisiert. Für die Stadtteile wird Udo Stoye (Ortsvorsteher Eschollbrücken) im Arbeitskreis mitarbeiten.
Es ist geplant, die Situation vertieft zu untersuchen, um erste Schritte zur Verbesserung der Lage auf den Weg zu bringen.
Auch die Landesregierung steht nach Ansicht der SPD in der Pflicht, da die Fördersysteme überaltert sind, und "nur" zinsgünstige Darlehen herauszugeben nach dem heutigen Zinsniveau kein Anreiz für Träger von bezahlbarem Wohnraum ist.
Thorsten Baier und die SPD sehen hier die Kommunen und die Landesregierung in der Pflicht, dringend zu reagieren, sei es mit der Entwicklung und zur Verfügungstellung von Grundstücken durch die Kommunen oder auch durch direkte Zuschüsse in die Baukosten seitens des Landes Hessen.
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