Autos auf der Wäscheleine

Autos auf der Wäscheleine (Foto: FFH)
Die kostenlosen Eintrittskarten für den Besuch der Hochhäuser beim Wolkenkratzer-Festival am 25. und 26. Mai in Frankfurt am Main waren am vergangenen Mittwoch innerhalb von drei Stunden vergeben. Aber: für den fünf Kilometer langen Wolkenkratzer-Parcours brauchen die Festival-Besucher keine Tickets, sie können mehr als 100 Attraktionen entlang der 18 Hochhäuser erleben. Zum Beispiel die bunte und schrille Parade der Gruppe „Generik Vapeur“ aus Marseille, Europäische Kulturhauptstadt 2013: Sieben schneeweiße Autos werden während ihrer Tour von französischen Performance-Künstlern und Festival-Besuchern bemalt – in den Farben des Regenbogens. Begleitet wird der Korso von der Generik Vapeur-Brass-Band.

Die Parade startet am Festival-Samstag (25. Mai) gegen 17.30 Uhr am Eschenheimer Turm. Während der Fahrt über die Große Eschenheimer Straße, Biebergasse und Börsenstraße turnen die Künstler auf den Wagen herum und bemalen sie mit wasserlöslichen Farben. Die Tour endet etwa eine Stunde später mitten in der Innenstadt auf dem Roßmarkt. Dort wartet der nächste Höhepunkt: eine überdimensionale Wäscheleine mit gigantischen Wäscheklammern. Die Schauspieler ziehen die Autos langsam auf diese Leine – inszeniert mit Musik und Feuerwerk. Auch am Festival-Sonntag hängen die Autos der französischen Straßen-Künstler auf der außergewöhnlichen Leine auf dem Roßmarkt.

Frankfurts größte Treppe entsteht

Die Initiatoren des Wolkenkratzer-Festivals 2013, HIT RADIO FFH, Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), Frankfurter Allgemeine Zeitung und Frankfurter Neue Presse bieten Open-Air-Konzerte in der Innenstadt, Aktionen zum Mitmachen und Staunen. Einzigartig wird zum Beispiel die „Gerüstkunst vor der Skyline“. Eine Meisterleistung des Gerüstbauerhandwerks: 25 Auszubildende des „Kompetenzzentrums Gerüstbau“ der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main bauen gemeinsam mit Gerüstbauermeistern aus genau 5.437 Einzelteilen (die zusammen 33.459 Kilogramm wiegen) die größte freistehende Treppenanlage, die es je in Frankfurt am Main gab. Die begehbare Riesen-Brücke zwischen dem Hochhaus MesseTurm und dem Platz vor der Festhalle wird 15 Meter hoch und 13 Meter lang werden. Das Material stellt Gerüsthersteller Peri GmbH zur Verfügung.

Ebenso faszinierend gebaut wird auf dem Kaiserplatz – mit Bambus statt Stahl. Chinesische Künstler errichten aus dem Natur-Material ein kleineres Show-Baugerüst. In Asien ersetzt Bambus oft Stahl und Holz. Denn Bambus ist ebenso hochwertig und stabil, aber leichter als Stahl und in Asien in großen Mengen günstig vorhanden.

In der Innenstadt von „Mainhattan“ werden am Festival-Wochenende viele Kräne stehen, von denen aus die Besucher die Stadt aus der Vogelperspektive sehen können. Und auch der „Digitale Zeigefinger“: An einem Kran in der Taunusanlage (Nähe Alte Oper) schwebt ein riesiger Pfeil, auf den die Festival-Besucher per SMS Grüße schicken und Infos über das Festival lesen können.

Noch 26 Tage bis zum Wolkenkratzer-Festival.
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